Wie wir mit dem Thema Umwelt umgehen

Trotz aller Naturkatastrophen – siehe Überschwemmungen im Bereich Valencia oder Brände in Los Angeles – steht das Thema Umwelt bei den meisten Nationen weit hintenan.

Und wenn es ein Thema ist, muss es ein Geschäftsmodell sein. Was von der Logik ein Widerspruch ist. Nehmen wir zum Beispiel das Zentralthema Klimaerwärmung. Es ist schon mehr als eine Binsenweisheit, dass wir weg müssen von den fossilen Brennstoffen hin zu den regenerativen Energien.

Und hier hat die Fotovoltaik eine zentrale Rolle. Jedoch wird hier ein Riesenpotenzial nicht genutzt. Hiermit meine ich, dass die vorhandenen Flächen von privaten Immobilien, deren Nutzung rein betriebswirtschaftlich den meisten Sinn machen würden, nur im geringen Umfang genutzt werden. Grund hierfür ist die Systematik, dass der von Privatpersonen erzeugte Strom nur dem eigenen Bedarf dient. Hierüber hinaus zu viel erzeugter Strom nur, wenn überhaupt, minimal vergütet wird. Diese Systematik wird sogar noch zugunsten der Konzerne vergrößert, wenn der im Moment erzeugte Strom dem momentanen Bedarf zugeordnet wird, und nicht wie bisher über ein ganzes Jahr verrechnet werden. Kein schlechtes Geschäft für die Konzerne. Im Sinne eines echten Umweltschutzes müsste die Eigenerzeugung von dem Eigenbedarf entkoppelt werden. Dies mit einer moderaten Vergütung der Eigenerzeugung. Die Folge hiervon wäre, dass beste Flächen, wie zum Beispiel Dachflächen von Miethäusern genutzt werden und der Anreiz zum Sparen vom selbst genutzten Strom vergrößert wird. Ich bin mir darüber im Klaren, dass meine Denkansätze umgesetzt eine Art Revolution wären.

Wird doch das Kerngeschäft der Stromkonzerne, die Stromerzeugung, massiv beeinflusst, hin bis zu einer weiteren Existenz der Konzerne. Zum Schluss noch die Anmerkung, dass man zumindest darüber nachdenken sollte, ob man den Bereich Energie, im Sinne eines nachhaltigen Umweltschutzes, gewinnorientierten Konzernen überlässt, oder ob dies besser eine Hoheitsaufgabe des Staates wäre.

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