Keine Einigung in Sicht: Neue Runde Einzelgespräche geplant

<p>Bart De Wever</p>
Bart De Wever | Foto: Photo News

De Wever hatte gehofft, nach den Gesprächen der letzten beiden Tage am Sonntag alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, um einen Durchbruch bei der überarbeiteten „Supernote“ zu erzielen. Diese umfasst Reformvorschläge zu Arbeitsmarkt, Renten und Steuern. Doch diese Hoffnung musste er aufgeben. Die Zeit scheint noch nicht reif für ein Plenartreffen, weshalb die Gespräche vorerst im kleineren Rahmen fortgesetzt werden.

Die Verhandlungen geraten zunehmend ins Stocken, da mehrere Parteien ihre Besorgnis über die Auswirkungen der vorgeschlagenen Reformen äußern. Besonders bei Vooruit sorgt die geplante Änderung der automatischen Lohnindexierung für Unruhe. Die Parteizentrale der flämischen Sozialisten hat Vorsitzenden Conner Rousseau mit klaren Vorgaben in die nächsten Verhandlungsrunden geschickt, um die Kaufkraft der Arbeitnehmer zu schützen.

Auch bei der CD&V gibt es große Bedenken. Der Vorsitzende Sammy Mahdi hat am Freitag gegenüber De Wever betont, wie sensibel das Thema „Index der arbeitenden Bevölkerung“ für seine Partei ist. Trotz dieser Schwierigkeiten zeigen sich die flämischen Christdemokraten bereit, weiter zu verhandeln. (belga/calü)

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