PFF weist Vorwürfe von Vivant-Fraktion zurück

<p>Evelyn Jadin und Sacha Brandt (m.) unterzeichneten für die PFF die Reaktion auf die Vorwürfe von Vivant.</p>
Evelyn Jadin und Sacha Brandt (m.) unterzeichneten für die PFF die Reaktion auf die Vorwürfe von Vivant. | Foto: Natacha Freisen

Im weiteren Verlauf der Mitteilung antworten die Unterzeichner auf die aktuellen Vorwürfe von Vivant wie folgt:

1. Die Reduzierung der Regierungskosten in der Wallonischen Region und der Französischen Gemeinschaft um 7,1 Millionen Euro sei ein gezielter Schritt zu mehr Effizienz. Vivant habe selbst solche Reformen gefordert, kritisiere sie nun aber als unzureichend. Konsequente Politik bedeute, Reformen schrittweise umzusetzen – und nicht unrealistische Maximalforderungen ohne Konzept zu stellen.

2. Die Forderung, die DG solle auf einen Minister verzichten, blende die Realität aus. Eine handlungsfähige Regierung bedeute nicht nur Verwaltung, sondern auch strategische Steuerung, Reformen und Krisenmanagement. Die Mehrheitsbeteiligung der PFF/MR sichere eine Politik mit klarer Richtung.

3. Vivant spreche von „Schuldenrekorden“, ohne zu berücksichtigen, dass Investitionen in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und soziale Sicherheit langfristige Stabilität schaffen würden. Die PFF/MR setze auf eine nachhaltige Finanzpolitik mit gezielten Investitionen, während pauschale Kürzungen ohne Strategie vor allem Familien und die Wirtschaft belasten würden.

4. Die Behauptung, die PFF/MR würde Sparmaßnahmen auf Kosten von Familien und Lehrern unterstützen, sei schlichtweg falsch. Die Haushaltspolitik der PFF orientiere sich an sozialer Fairness und Verlässlichkeit. Maßnahmen zur Stärkung der Bildung, zur Förderung der Kinderbetreuung und zur Entlastung der Mittelschicht stünden im Zentrum unserer Arbeit.

5. Wer in seiner Kritik glaubwürdig sein wolle, müsse auch praktikable Alternativen aufzeigen und sich konstruktiv einbringen. Pauschale Forderungen nach Postenstreichungen und Einsparungen ohne klare Konzepte seien keine verantwortungsvolle Politik, sondern reine Symbolrhetorik. Wer wirklich etwas für Ostbelgien erreichen wolle, sollte „mit fundierten Vorschlägen überzeugen – nicht mit leeren Versprechungen“, heißt es abschließend. (red/kupo)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment