„Was möchte ich werden?“ ist die Frage, die immer näher rückt, sobald die letzten Prüfungen und das allerletzte Pausenklingeln in greifbare Nähe rücken.
Auch wenn sich Schüler heutzutage im Netz über viele Berufsbilder informieren können – das Netz beantwortet nicht jede Frage. „Der persönliche Kontakt zu den einzelnen Hochschulen und Berufsvertretern ist und bleibt wichtig“, sagt die Organisatorin Anita Vilz vom KAE.
Eine gründliche Planung des Besuchs ist eine sinnvolle Sache. Schließlich beantwortet das Internet nicht alle Fragen, die der Praktiker besser erklären kann. „Schüler und Hochschulen finden sich bei uns zusammen und klären im persönlichen Kontakt die aufkommenden Fragen“. Dennoch empfiehlt auch Anita Vilz den Blick ins Internet, um sich auf den Infoabend vorzubereiten und den Besuch zu planen. Die Homepage des KAE informiert darüber, welche Berufe und Einrichtungen vertreten sind und gibt weitere Informationen.
Zum Informationsabend sind alle Schüler der Region herzlich eingeladen, egal, welche Schule sie besuchen. Natürlich finden auch Vorträge statt. So wird zum Beispiel die Universität Lüttich ihr Programm für deutschsprachige Studienanfänger vorstellen.
Schüler sind als künftige Fachkräfte überall gesucht. So ist beispielsweise auch die Polizei NRW vertreten, die auch EU-Ausländer verbeamtet. Spezielle Hochschulen wie etwa die Kölner Sporthochschule sind im KAE vertreten. Zwar stellen sich beim Informationsabend ausschließlich Studiengänge und deren Absolventen vor, aber ein Studium muss keinesfalls im Gegensatz zu praktischer Arbeit stehen. So informiert das IAWM über die duale Ausbildung, die Studium und Betriebspraxis vereint und Theorie und Praxis sinnvoll verbindet.
Auch Berufspraktiker stellen sich dem Gespräch mit den Besuchern und erzählen, zum Beispiel, etwas über ihre Arbeit als Hochbegabtencoach, Apothekerin oder Primarschullehrerin. Es gibt jede Menge handfeste Informationen zum praktischen Leben des Studenten wie Zimmersuche und Mietpreise, aber auch zur Studienorganisation. Nicht zuletzt bieten Verbindungen eine Gemeinschaft, die durch das Studium trägt. (red/mcfly)

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