Gedanken zum Gastbeitrag von Norbert Nicoll

Lieber Norbert! Vielen Dank für Deine breite Sicht der geopolitischen Lage, in der sich unsere Mutter-Erde befindet. Am Ende des Gastbeitrags spricht Du von einem Zug auf Schienen. Hier meine Gedanken dazu: Leider denken viele Menschen, sie wären auf Schienen unterwegs. Würden Sie aber mal zu ihren Füßen schauen, würden sie feststellen, dass sie auf einer großen Wiese stehen, auf der man sich in alle Richtungen fortbewegen kann. Ich stelle immer öfter fest, dass wir alle zu sehr gelehrt bekommen haben, vorwiegend linear zu denken (nur bidirektional). Es ist leider ein hoffnungsloses, kreativitättötendes Denken. Wenn immer mehr Menschen wieder „freier“ denken, lernen würden, wird man wahrscheinlich feststellen, dass vieles oder alles möglich ist. Auch wahrscheinlich eine „Erde in Frieden“. Einige Ansätze, um kollektiv breit zu philosophieren:

- Kann man (ein) Land überhaupt besitzen?

- Bis wo macht meine Religion oder meine Ethik mich frei und ab wann fängt sie an, mich zu fesseln?

- Was ist meine Meinung und was plappere ich einfach nach?

- Kann die KI unser lineares Denken noch beschleunigen?

- Ist Leichtigkeit in unserem Leben noch erlaubt oder müssen wir absolut ernst bleiben?

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