Der erste Betrug hatte sich in Eupen abgespielt. Eine ältere Dame aus der Weserstadt wollte laut Angaben der Beamten über ihre Suchmaschine eine Proximus-Transaktion durchführen und klickte dabei auf einen gesponserten Suchvorschlag, der sie auf eine gefälschte Proximus-Webseite führte (www.proximus-be.com anstelle von www.proximus.be). Nichts ahnend, füllte sie die erforderlichen Felder aus und nutzte ihr Bankkarten-Lesegerät. Statt der gewünschten 25 Euro Guthaben wurde eine weitaus höhere Summe von ihrem Konto abgebucht. Die Polizei bittet Bürgerinnen und Bürger dringend, beim Umgang mit Online-Transaktionen achtsam zu sein und verdächtige Webseiten sofort zu verlassen.
Der zweite Fall ereignetesich in Raeren. Dort fiel ein Paar einer ähnlichen Masche wie in Eupen zum Opfer. Der Mann erhielt laut Polizeiangaben eine SMS von einer unbekannten Nummer, in der behauptet wurde, es habe eine verdächtige Transaktion auf seinem ING-Konto gegeben. Beim Rückruf meldete sich eine Person, die sich als Mitarbeiter von Card-Stop ausgab. Der Betroffene gab mithilfe seines Kartenlesegeräts seine Bankdaten ein. Dies ermöglichte dem Betrüger den Zugriff auf mehrere Konten des Paars, von denen ein erheblicher Geldbetrag abgehoben wurde. Card-Stop und die betroffenen Banken wurden informiert, doch der finanzielle Schaden bleibt bestehen. (red/calü)

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