Die Polizeizone Eifel führte in Zusammenarbeit mit der föderalen Polizei eine präventive Drogenkontrolle durch. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von zwei speziell ausgebildeten Drogenspürhunden. Das wurde am Freitag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben.
Insgesamt wurden 120 Schülerinnen und Schüler des Sekundarunterrichtes (3. bis 6. Jahr) sowie die Gemeinschafts- und Klassenräume der Schule überprüft. In dieser Zeit lief der Unterricht ununterbrochen weiter. Gleichzeitig sorgte ein Polizeibeamter dafür, dass keine Drogen beseitigt oder Warnungen über Mobiltelefone an Mitschüler weitergegeben wurden.
Lediglich bei einem minderjährigen Schüler zeigte der Spürhund eine Reaktion. Dieser hatte keine Drogen bei sich, räumte jedoch ein, gelegentlich zu konsumieren. Der Schüler musste die Beamten zur Polizeiwache begleiten, sein Handy wurde zwecks Auswertung eingezogen und seine Eltern wurden über den Sachverhalt informiert. Eine polizeiliche Vernehmung wird folgen.
Um elf Uhr endete die Aktion, ohne Drogen zu finden. Sowohl die Schuldirektion als auch die Schülerinnen, Schüler und Polizei äußerten sich laut Kommuniqué positiv über den reibungslosen Ablauf und das erfreuliche Ergebnis der Kontrolle.
Diese Kontrollaktion soll die Partnerschaft von Polizei und der Direktion der Maria-Goretti-Schule bei der Umsetzung der Leitlinie unterstreichen: „Drogen haben an unserer Schule keinen Platz!“
Regelmäßige Kontrollen in den Eifeler Schulen
Regelmäßige Vorsorgekontrollen sind Teil der engen Zusammenarbeit zwischen Polizei und den Schulen in der Eifel. Jährlich finden sie in Absprache mit den Schuldirektionen statt, um ein klares Zeichen gegen Drogen zu setzen. Neben dem konsequenten Durchgreifen bei Drogenfunden, legt man großen Wert auf Prävention. So werden u.a. an den Schulen Infoabende für die Eltern organisiert, das Thema „Drogen“ auch im Unterricht im Beisein der Polizei und der ASL besprochen und Drogenpräventionskampagnen unterstützt. „Schule und Polizei ziehen an einem Strang, um den Schulbesuchern ein sicheres und gesundes Umfeld zu bieten und sie über die Gefahren des Drogenkonsums aufzuklären“, heißt es abschließend. „Die Botschaft an die Eltern lautet: Wo Drogenkontrollen durchgeführt werden, sind ihre Kinder gut aufgehoben.“ (red/ab)

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