Das wurde bei einem ersten Arbeitstreffen vereinbart. Ein Thema sei die „gezielte Förderung“ von Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen sowie, im ostbelgischen Kontext, von Französisch gewesen, hieß es in einer Mitteilung aus dem Kabinett von Franssen. In der DG würden hierzu u.a. die Rahmenpläne überarbeitet, entschlackt und stärker auf diese Kompetenzen ausgerichtet. Beide Minister betonten die grundlegende Bedeutung dieser Fähigkeiten. Sie vereinbarten demnach, den Austausch und die Zusammenarbeit in diesem Bereich zu intensivieren.
Ein weiterer Schwerpunkt war den Angaben zufolge der verantwortungsvolle Umgang mit der Künstlichen Intelligenz (KI). Beide Minister betonten dazu die Bedeutung der Förderung von Medien- und Digitalkompetenzen, um Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz vorzubereiten. „Unsere Schülerinnen und Schüler müssen erlernen, KI verantwortungsvoll zu nutzen und kritisch zu hinterfragen. Zugleich bietet KI Potenziale, das Lehr- und Verwaltungspersonal zu entlasten. Dabei ist es wichtig, Chancen und Risiken im Blick zu haben“, wurde Franssen zitiert. Bei dem Gespräch ging es auch um den Schulsozialindex von NRW. Dieses Modell beinhaltet eine transparente und bedarfsorientierte Mittelvergabe, die seit seiner Einführung im Jahr 2020 „interessante Ansätze“ biete, hieß es. Franssen zeigte sich interessiert an dem Modell und wird prüfen lassen, ob und wie es im Rahmen der Stellenkapitalreform in Ostbelgien adaptiert werden könnte. (red/sc)

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