Frankreich gedenkt Zyklon-Opfern auf Mayotte

<p>Der französische Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Macron legen im Elysee-Palast in Paris eine Schweigeminute ein, nachdem Macron einen nationalen Trauertag für die Opfer des Zyklons Chido im Indischen Ozean ausgerufen hat.</p>
Der französische Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Macron legen im Elysee-Palast in Paris eine Schweigeminute ein, nachdem Macron einen nationalen Trauertag für die Opfer des Zyklons Chido im Indischen Ozean ausgerufen hat. | Foto: Thomas Padilla/AP/dpa

Mehr als eine Woche nach dem verheerenden Zyklon „Chido“ im Indischen Ozean gedenkt Frankreich der Opfer in seinem Überseegebiet Mayotte. Präsident Emmanuel Macron nahm am Vormittag an einer Schweigeminute teil. Anlässlich des Staatstrauertages hingen etliche französische Flaggen auf halbmast. Auch auf der Inselgruppe hielten die Menschen inne und gedachten der Verstorbenen.

Mitte Dezember war der Zyklon mit Böen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 220 Kilometern pro Stunde über Mayotte gefegt und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Nach vorläufigen Zahlen starben 35 Menschen, mehr als 2.500 Menschen wurden verletzt. Endgültige Zahlen liegen noch nicht vor, die Behörden gehen aber von deutlich mehr Todesopfern aus. Der örtliche Präfekt François-Xavier Bieuville vermutet, dass Hunderte Menschen umkamen.

Das französische Überseegebiet Mayotte liegt im Indischen Ozean etwa zwischen der Küste des südostafrikanischen Landes Mosambik und dem Inselstaat Madagaskar. Etwa 310.000 Menschen leben auf der Inselgruppe. Die Aufräumarbeiten nach dem Sturm halten an. (dpa/calü)

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