Denkmal in Lanzerath neu eröffnet

Auf Einladung der ostbelgischen Reservisten nahm an der Zeremonie eine 15-köpfige Ehrenabordnung der Bundeswehr-Reservistenkameradschaft Vechta teil. Seit 2016 verbindet den Freundeskreis eine enge Beziehung zu den Reservisten aus Norddeutschland. Man hatte sich im Rahmen einer militärhistorischen Exkursion zum Thema Ardennenoffensive kennengelernt und pflegt seitdem einen regen Austausch.

„Es ist uns sehr wichtig, dass mit der Teilnahme der deutschen Kameraden aus Vechta, ein Zeichen der Freundschaft zwischen den einstigen Gegner gesetzt wird“, so der Koordinator des Freundeskreises der Reservisten, Marcel Vaessen, „auch wenn die Kriegsereignisse schon 80 Jahre her sind, wollen wir die Erinnerung daran als Mahnung aufrechterhalten, aber auch als Beweis dafür, dass aus Feindschaft Freund- und Partnerschaft entstehen kann.“

Als Überraschungsgast war auch Jochen Schmidt unter den Zeremonieteilnehmern in Lanzerath. Ein 102 Jahre alter deutscher Veteran, der als Panzerkommandant zwar nicht während der Ardennenoffensive, sondern in Russland eingesetzt war, aber mit seiner Anwesenheit ebenfalls eine Friedensbotschaft überbringen wollte. (red/ab)

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