Missachtung der selbstständigen Co-Initiativen...Ein Punkt von vielen...

Mit Unverständnis haben wir auf der Webseite des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft gelesen, dass das ZKB der „derzeit einzige Anbieter von Co-Initiativen“ sei. Diese Aussage ist nicht nur falsch, sondern ignoriert die Arbeit und das Engagement der selbstständigen Co-Initiativen, die dieses Konzept entwickelt und etabliert haben. Das ZKB hat das Modell später übernommen. Einrichtungen wie die Rasselbande oder die Villa Sonnenschein in Eupen, das Zwergenland in Weywertz, L’Escale in Hinderhausen, die Mühlenwichtel in Rocherath – um nur einige zu nennen – sind seit Jahren unverzichtbarer Bestandteil der Kinderbetreuungslandschaft in der DG. Sie schaffen Betreuungsplätze und bereichern die Vielfalt unserer Gemeinschaft.

Umso gravierender ist es, dass ein Ministerium, das als zentraler Ansprechpartner für alle Träger fungieren sollte, das Vertrauen der selbstständigen Träger durch solche Falschinformationen beschädigt. Dies erschwert eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und stellt sie infrage. Besonders kritisch ist, dass das ZKB, das Teil des Ministeriums ist, in direkter Konkurrenz zu den unabhängigen Initiativen steht und gleichzeitig Eltern und Träger berät. Dass das ZKB seine eigene Rolle betont, während unabhängige Initiativen unerwähnt bleiben, ist eine gravierende Ungerechtigkeit, die kritisch überprüft werden muss. Diese Bevorzugung erschwert die Arbeit der selbstständigen Träger und verschärft deren schwierige Lage.

Wir fordern eine umgehende Korrektur der Darstellung auf der Webseite. Das Ministerium muss sicherstellen, dass alle (Co-)Initiativen – unabhängig vom Träger – die Anerkennung erhalten, die sie verdienen, und dass eine faire, transparente Kommunikation gewährleistet ist.

Mit entschiedenen Grüßen

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