Von Ideenwerkstatt in Euskirchen lernen

<p>Treffen der Delegation aus Ostbelgien mit Vertretern aus Euskirchen</p>
Treffen der Delegation aus Ostbelgien mit Vertretern aus Euskirchen | Foto: Kabinett Franssen

Im Fokus stand die Frage, wie der zukünftige Fachkräftebedarf angesichts der demografischen Entwicklungen gesichert werden kann. Zudem wurden Maßnahmen zur Stärkung des dualen Ausbildungssystems besprochen. „In Ostbelgien stehen wir vor der Herausforderung, dass auf zehn ausscheidende Arbeitskräfte nur vier neue hinzukommen. Die Ersatzquote von 0,4 macht deutlich, dass wir auch Synergien schaffen müssen. Synergien werden wir beispielsweise mit dem neuen Technologiecampus in St.Vith schaffen. Gemeinsam mit allen Partnern wird dort eine hochmoderne Ausbildungsstätte entstehen. Das Talentcenter soll auch ein Teil des Technologiecampus werden“, so der Minister. „Das Modell der Wirtschaftskammer Steiermark in Graz bietet eine innovative Herangehensweise an die berufliche Orientierung. Es ist ein Leuchtturmprojekt, für das viele Nachbarregionen ihr Interesse bekundet haben. Sprich, wir wollen auch grenzüberschreitende Synergien schaffen.“ Franssen lud die Vertreter aus Euskirchen nach Ostbelgien ein, um die Zusammenarbeit zu vertiefen: „Es ist entscheidend, voneinander zu lernen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. So schaffen wir Mehrwerte für beide Regionen.“ Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll dazu beitragen, das Potenzial beider Regionen besser auszuschöpfen und langfristig eine „Win-Win-Situation“ zu schaffen, heißt es in der Mitteilung. (red/sc)

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