Brüls mit Traumtor: AS blamiert sich gegen Westerlo

<p>Alessio Castro Montes im Duell mit Christian Brüls.</p>
Alessio Castro Montes im Duell mit Christian Brüls. | Foto: David Hagemann

Durch die, auch in der Höhe verdiente, Niederlage rutscht Eupen in der Tabelle der B-Gruppe auf den vierten Platz. Am Sonntagabend bestreitet die AS Eupen ein Heimspiel gegen Charleroi.

Aufseiten der AS Eupen standen Alessio Castro Montes, Danijel Milicevic und Keita wieder in der Startelf. Rocky Bushiri, der seinen Vertrag bei der AS Eupen nicht verlängern wird, saß auf der Bank. Bei Westerlo stand Ex-AS-Spieler Christian Brüls in der Startelf.

Vor nur wenigen Zuschauern hatten die Ostbelgier sofort Probleme mit dem Gegner. Dass Eupen der Favorit war, sah man auf dem Platz jedenfalls nicht. Vielmehr war es Westerlo, das zu Chancen kam - und sogar in Führung ging. In der 17. Minute spielte AS-Verteidiger Blondelle den Ball mit der Hand, Elfmeter für die Gäste. Van Eenoo verwandelte sicher zum 0:1.

(Meldung wird unter dem Foto fortgesetzt.)

<p>Hendrik Van Crombrugge in Aktion.</p>
Hendrik Van Crombrugge in Aktion.

Auch im Anschluss blieb Westerlo die bessere Mannschaft, während Eupen eine katastrophale erste Halbzeit spielte. In der 26. Minute verpasste Petrov das 0:2 knapp. Fünf Minuten später lag der Ball dann aber doch zum zweiten Mal im Tor von Hendrik Van Crombrugge. Biset erhöhte für die Gäste, der AS drohte eine Blamage. Bis zum Pausenpfiff hatten die „Pandas“ keine richtige Torchance, während Westerlo um den gut spielenden Christian Brüls vollkommen verdient mit der Führung im Rücken in die Kabine durfte.

Christian Brüls krönte seine starke Leistung mit einem Traumtor.

Sollte es in der zweiten Halbzeit besser laufen? Bei der AS Eupen kam Gnaka für den schwachen Milicevic in die Partie. Auch wenn Eupen die ersten Chancen hatte, blieb Westerlo die klar bessere Mannschaft. In der 55. Minute erhöhte Christian Brüls mit einem herrlichen Treffer auf 0:3. Drei Minuten später erzielte Keita das vermeintliche 1:3, stand aber im Abseits. Sein Treffer zählte nicht. Einer extrem schwachen AS Eupen fiel auch im Anschluss viel zu wenig ein. In der 78. Minute verhinderte der Torpfosten das 0:4. Welche eine schwache Vorstellung der AS Eupen, deren Ambitionen für die Play-off 2 sich in Luft auflösen. (mn)

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