Sturmtief „Bert“ setzt Großbritannien und Irland zu

<p>Menschen helfen einem Autofahrer im Schnee in Stirling, Schottland. Der Sturm Bert hat das Land mit starkem Wind, heftigem Regen, Schnee und Eis im Griff.</p>
Menschen helfen einem Autofahrer im Schnee in Stirling, Schottland. Der Sturm Bert hat das Land mit starkem Wind, heftigem Regen, Schnee und Eis im Griff. | Foto: Andrew Milligan/PA Wire/dpa

Heftiger Wind, Regen und Schnee haben in Teilen Irlands und Großbritanniens zu Beginn des Wochenendes Verkehrsbehinderungen und Stromausfälle verursacht.

Zwei Autofahrer in England kamen ums Leben: Ein Mann starb, als ein Baum auf sein Auto fiel. Ein anderer fuhr bei glatten Straßenverhältnissen mit seinem Wagen gegen eine Mauer. Eine Winterreifenpflicht gibt es in Großbritannien nicht.

Starker Schneefall sorgte für Störungen am Flughafen Newcastle im Nordosten Englands, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete. Flüge wurden demnach teilweise nach Edinburgh und Dublin umgeleitet. Zahlreiche Straßen wurden gesperrt. Zug- und Fährverbindungen mussten gestrichen werden.

Bis zu 40 Zentimeter Schnee in Schottland erwartet

In Irland hatte das in Großbritannien auf den Namen „Bert“ getaufte Sturmtief bereits in der Nacht zu Überschwemmungen und Stromausfällen geführt. Etwa 60.000 Menschen waren dort vorübergehend von der Stromversorgung abgeschnitten. Auch in den englischen Midlands, Südwestengland und dem Süden von Wales waren vorübergehend Tausende Haushalte ohne Strom.

In großen Teilen Schottlands wurde eine Schneewarnung herausgegeben mit Vorhersagen von bis zu 40 Zentimetern Schnee. Im nördlichsten britischen Landesteil wurden mehrere Fußballspiele abgesagt. Im Süden Englands werden für Sonntag starke Regenfälle und hohe Windgeschwindigkeiten von bis zu etwa 110 Kilometern pro Stunde erwartet. (dpa/ag)

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