Einstein-Teleskop in der Euregio: DG forciert Standortinitiative

<p>Oberirdisch wird vom Einstein-Teleskop kaum etwas zu sehen sein, denn das Observatorium mit seinen drei jeweils zehn Kilometer langen Armen wird 250 bis 300 Meter unter die Erdoberfläche liegen, um dort ungestört Messungen durchführen zu können.</p>
Oberirdisch wird vom Einstein-Teleskop kaum etwas zu sehen sein, denn das Observatorium mit seinen drei jeweils zehn Kilometer langen Armen wird 250 bis 300 Meter unter die Erdoberfläche liegen, um dort ungestört Messungen durchführen zu können. | Grafik: ULiège

Die Beteiligten diskutierten über die große wissenschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung dieses Projekts, das zur Erforschung von Gravitationswellen beitragen und eine Schlüsselrolle im globalen Wissenschaftsdialog für Ostbelgien spielen kann.

Minister Freches betonte: „Noch ist die Entscheidung offen, ob das Einstein-Teleskop in der Euregio Maas-Rhein oder in Italien angesiedelt wird. Doch wir setzen auf eine starke politische Unterstützung und arbeiten mit voller Kraft daran, den Zuschlag für unsere Region zu bekommen. Dieses Projekt ist nicht nur eine wissenschaftliche Errungenschaft, sondern auch eine wirtschaftliche Chance für Ostbelgien.“

Wirtschaftliche Impulse und regionale Förderung standen ebenfalls im Mittelpunkt. Für die Umsetzung plant die Wallonie eine umfassende Taskforce einzurichten, die sowohl wissenschaftliche als auch diplomatische und wirtschaftliche Aspekte koordinieren wird, um die erfolgreiche Durchführung des Projekts sicherzustellen. (red/ab)

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