Gäbe es da nicht das harte Regelwerk von Gesetzen, Verboten, Autoritäten, Hierarchien und Bestrafung, der Mensch bliebe letztendlich nur das, was er im Grunde schon immer war: eine Bestie. Weit entfernt von jeglicher Zivilisation.
Die Pädagogin Andrea Velz aus Rocherath stellt im Rahmen der Theatrino-Reihe „Wie wollen wir leben“ ein Buch vor, das mit guten Gründen für ein vollkommen anderes Menschenbild plädiert: Der Mensch sei im Grunde gut. Er ist auf Vertrauen und Kooperation angelegt und nachweislich in der Lage, für eine menschliche, gerechte und ökologische Welt zu sorgen.
So jedenfalls die Grundthese von Rutger Bregmann in seinem 2019 erschienenen Buch „Im Grund gut“. Rutger Bregman – 1988 in den Niederlanden geboren – ist Historiker und einer der prominentesten Jungen Denker Europas. 2017 erschien sein Bestseller „Utopien für Realisten“ und 2019 „Im Grunde gut – eine neue Geschichte der Menschheit“.
Andrea Velz wird die Teilnehmer der Veranstaltung auf sehr persönliche und eigenwillige Weise an das andere Denken über den Menschen heranführen. Man darf gespannt sein.
Termin: Samstag, 2. November, um 19 Uhr im Theatrino (Wahlerscheider Straße 10, Rocherath-Krinkelt). Einlass ab 18.30 Uhr. Das Café bleibt auch nach der Veranstaltung geöffnet. Karte: 6 Euro – Bezahlung bitte an der Abendkasse. Um Anmeldung wird gebeten: Tel 080/64 21 87 oder theater@theatrino.be

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