Kulturelle Vielfalt
KultKom möchte sich weiterhin öffnen – für Jung und Alt. Um neue Zuschauer zu gewinnen und dadurch die Zukunft zu gewährleisten, setzt KultKom auch auf Veranstaltungsmöglichkeiten in und um das Jünglingshaus herum. Der Park Loten ist mitten in seiner Neugestaltung und nun Treffpunkt von verschiedenen Kulturen, Ethnien und sozialen Gruppen. KultKom möchte Kultur nutzen, um diese verschiedenen Pole miteinander zu verknüpfen und die Schere, die durch die Bevölkerung geht, und die sich in den letzten Jahren erschreckend öffnet, wieder zu schließen. Denn Kultur macht Menschen steht auf der Fahne von KultKom und Menschen braucht Eupen - Menschen, die friedlich und reflektiert miteinander leben, egal wo sie herkommen oder hingehen. So möchte KultKom einen Beitrag zur Integration von Immigranten und zur Sozialisierung der Eupener Gesellschaft und darüber hinaus der Bevölkerung der gesamten Grenzregion leisten.
KoOperation und KoProduktion
KultKom nutzt die Gunst der Stunde. Nach den Wirren der Corona-Ära und in Zeiten von einem sehr mannigfaltigen kulturellen Angebot in der Deutschsprachigen Gemeinschaft setzt KultKom vermehrt auf KoOperation. Zusammen sind wir stärker. Wir haben als Infrastrukturverwalter des Jünglingshauses das technische Equipment und die nötige Logistik sowie das KnowHow für Kulturelle Veranstaltungen und kooperieren mit den Kreativen Köpfen Ostbelgiens. So bringt jeder ein, was er am besten kann, und das Publikum wird potenziert.
Wir haben in der letzten und vorletzten Spielzeit bewiesen, dass wir wieder hier sind und haben mit neuen sowie alten Kulturproduzenten erfolgreich zusammengearbeitet, die samt und sonders sehr zufrieden sind mit dem ständig wachsenden Team KultKom mit seinen Mitarbeitern, Ehrenamtlern und den Voraussetzungen, unter denen sie hier ihre Produktionen zeigen, sowohl im großen Saal als auch im Foyer oder nun auch in der Lobby des Jünglingshauses.
Außerdem ist KultKom den logischen Schritt der KoProduktion gegangen. Die Räumlichkeiten stehen tagtäglich zur Verfügung, um kleinere Produktionen zu beheimaten. Wir sind 9/5 im Haus und erkennen das Potential, welches damit verbunden ist. Die nötigen Töpfe für dieses Vorhaben möchten wir evaluieren und solche Projekte damit unterstützen, so wie wir das in der DNA des Kulturellen Komitees verankert haben. Es gibt wenig Wertvolleres, als die Jugend durch Bühnenlicht und guten Ton die Kulturwelt schnuppern zu lassen und die Resilienz zu fördern für eine Gesellschaft, die ihnen noch viel abverlangen wird.
Neugestaltung Vorderhaus und Integration des Jünglingshauses in den Lotenpark
Nachdem das Dach im Jahr 2022 erfolgreich restauriert wurde, und KultKom das Foyer, die Sanitäranlagen und den Saal in Eigenregie renoviert hat, bleibt noch die Neugestaltung sowohl des Speicherbereiches als auch der Lobby im Parterre sowie der Hausfassade als repräsentativer Außen- und Ausblick zu realisieren. KultKom sieht in der Lobby das modulare Potential. Dort soll sowohl ein gemütlicher Eingangsbereich für Kino und Veranstaltung gestaltet werden als auch ein Ort für kleine Veranstaltungen oder Ausstellungen mit Catering möglich gemacht werden, und der Kassenbereich für größere Veranstaltungen hat sich im Parterre in letzter Zeit gut etabliert. Wichtig ist hier Flexibilität und Modularität, so dass je nach Art der Nutzung unaufwändig die Funktionalität der Lobby angepasst werden kann. Der Speicher überspannt mit seinen 23 Metern Länge das gesamte Jünglingshaus und eignet sich hervorragend als Raum für Seminare und Workshops bis hin zu Residenzen. Die Renovierung der Fassade und die Neugestaltung der Kopfseite ebnen das zukünftige Bild des Jünglingshauses und steigern seine Sichtbarkeit als Kulturforum.






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