Vier Kernpunkte für das Rennen in Austin

<p>Lando Norris hat sich nach dem kleinen Rückschlag im Sprintrennen mit der Pole für den Großen Preis der USA im WM-Kampf zurückgemeldet.</p>
Lando Norris hat sich nach dem kleinen Rückschlag im Sprintrennen mit der Pole für den Großen Preis der USA im WM-Kampf zurückgemeldet. | Foto: Photo News

Die Aufregung um Red Bulls Unterboden war groß: Die Frage, ob ein technischer Kniff des Weltmeisterteams legal sei, sorgte in Austin für reichlich Gesprächsstoff. Die Konkurrenz - allen voran McLaren - spekulierte, dass die Bodenfreiheit des vorderen Unterboden-Bereichs am RB20 ohne Werkzeug angepasst werden könne. Das legte die Vermutung nahe, dass dies in der Vergangenheit unter Parc ferme zwischen Qualifying und Rennen geschehen sei - das wäre ein Regelverstoß. Die FIA sah bisher keinen Verstoß, McLaren-Boss Zak Brown dennoch weiteren Klärungsbedarf. Zudem kamen Kommentare von Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko zu Norris' mentaler Stärke bei den Papayas gar nicht gut an. „Das“, sagte Brown, „ist unangemessen. Es wirft uns im Umgang um Jahre zurück.“ Marko war um Klarstellung bemüht und glättete die Wogen.

Norris auf der Pole Position, Verstappen auf Platz zwei - schon der Start verspricht Hochspannung. Auf dem Circuit of the Americas wird es in Kurve eins am Ende der langen Steigung von Start und Ziel traditionell brenzlig. Behauptet Norris die Führung, bleibt abzuwarten, wie nachhaltig die schnelle Runde im Qualifying ist. Im Sprint kontrollierte Verstappen das Geschehen an der Spitze „wie in alten Zeiten“, wie der Niederländer selbst sagte. Auch die Ferraris von Carlos Sainz und Charles Leclerc waren stabiler als Norris im McLaren, der Probleme mit dem Reifenmanagement hatte. Hier müssen der Brite und sein Team eine Lösung finden.

Mercedes ist eines von acht Teams, die mit teils großen Upgrade nach Texas gereist waren. Bei den Silberpfeilen sollte vor allem ein neuer Unterboden die Lücke zur Spitze schließen. Das schien zunächst zu funktionieren, der Start am Freitag war vielversprechend - doch am Samstag folgte der Absturz mit dem völlig verpatzten Qualifying von Rekordweltmeister Lewis Hamilton mit dem 18. Startplatz als Tiefpunkt. George Russell rettete immerhin noch Rang sechs, die Gründe für die Schwankungen waren zunächst aber unbekannt. „Ich weiß nicht, was im Vergleich zu gestern fehlt“, sagte Russell. Die Silberpfeile erwartet ein schwieriges Rennen. (sid/sc)

Kommentare

  • Hallo, leider haben wir das Rennen wegen der Zeitverschiebung nicht mehr in die Printzeitung bekommen, weil wir am Sonntag früher drucken mussten.
    Online haben wir aber darüber berichtet.
    Liebe Grüße, Christian Schmitz, Chefredakteur

  • Wollte mal nachfragen warum kein Bericht gekommen ist von dem Rennen

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