Nach Amel, Büllingen, Bütgenbach, Kelmis und Malmedy waren am Donnerstag St.Vith und Welkenraedt in der Region an der Reihe. Hinter dem Angriff steht weiterhin das prorussische Hacker-Kollektiv „NoName057“.
Landesweit waren außerdem die Webseiten des Wirtschaftsministeriums, des Arbeitgeberverbandes Febelfin, des belgischen Zentrums für Cybersicherheit (CCB) sowie die Häfen von Antwerpen, Zeebrugge, Lüttich und Brüssel betroffen.
Die Hackergruppe behauptet, sie wolle die „falschen Behauptungen“ der CCB über die „Harmlosigkeit“ der seit Anfang der Woche durchgeführten Angriffe zum Schweigen bringen. NoName057 rühmte sich, zwischen Dienstag und Mittwoch den Antwerpener Hafenbetrieb gestört zu haben. Eine Information, die jedoch nicht bestätigt werden konnte.
„In fast allen Artikeln, die über unseren massiven Cyberangriff in Belgien berichten, lesen wir die irreführenden Aussagen des CCB, das behauptet, unsere Angriffe seien harmlos. Heute haben wir beschlossen, deutlich zu zeigen, wie beschissen die Cybersicherheit in Belgien ist, indem wir das CCB zu Boden bringen“, erklärte NoName057 in den sozialen Netzwerken.
Das CCB bestätigte, dass seine Website ins Visier genommen wurde, beharrte jedoch darauf, dass der Angriff harmlos sei: „Sie wollen zeigen, dass sie gefährlich sind, aber wir wiederholen: Diese Angriffe sind nur ein Ärgernis und verursachen keinen Schaden.“ (belga/ab)

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