Zu Tourismus, Citymanagement und Einzelhandelsförderung in der Stadt Eupen: Im Vorfeld der anstehenden Stadtratswahlen wird viel – und leider auch höchst Bedenkliches – über Tourismus, Citymanagement und Einzelhandelsförderung in der Stadt Eupen öffentlich gesagt.
Im Namen des Rates für Stadtmarketing möchten wir in diesem Zusammenhang einiges klarstellen, um die verkürzten Aussagen u.a. des CSP-Spitzenkandidaten zu korrigieren. Der Rat für Stadtmarketing unternimmt mehr als viele Beobachter vermuten: Neben der jährlichen Organisation verschiedener Veranstaltungen (Erntedankfest, Bauernhof zum Anfassen, Public Viewing, Lambertusmarkt, Kreativtag, Teilnahmen an verschiedensten Tourismusmessen,...) übt der RSM ein breites Spektrum an Aktivitäten aus. Vorrangiges Ziel ist es, die Belebung der Innenstadt zu fördern, wovon Gastronomie und Einzelhandel in hohem Maße profitieren, und Eupen nach außen hin attraktiv zu machen.
Der RSM entwickelt zudem langfristige Visionen, die sie den Verantwortlichen der Stadt vorlegen, mit dem Ziel, Eupen zu stärken. Der RSM, der sich aus Vertretern der Zivilgesellschaft zusammensetzt, von der Stadt und der Deutschsprachigen Gemeinschaft finanziert wird und eigene Einnahmen erwirtschaftet, sucht den bereichernden kollegialen Austausch mit allen zuständigen Instanzen, die sich mit den Herausforderungen der Stadt befassen.
Der u.a. von der CSP eingesetzte RSM ist ein Paradebeispiel für die Einbindung der organisierten Zivilgesellschaft in kommunalen Projekten.
Mit der Forderung einer „Generalüberholung“ stellt der Kandidat eine über Jahre gewachsene und erfolgreiche Kooperation in Frage. Vieles ist verbesserungswürdig und muss angepasst werden. Den genannten Generalverdacht jedoch, der die Arbeit vieler Akteure in Frage stellt, möchten wir entschieden zurückweisen.
Kommentare
Zu "Generalüberholung des RSM"
Als Mitglied des Verwaltungsrates des RSM kann ich den Worten des Prãsidenten und des Geschãftsführers nur zustimmen! Der RSM ist eine Gruppierung von Vereinigungen aus Tourismus, Kultur, Kunst, Handel und Wirtschaft; Seine Arbeit in dieser generellen Form in Frage zu stellen, stellt auch die Arbeit dieser Mitglieder in gleicher Weise in Frage!
Mit freundlichen Grüßen Albert Piel, Verwaltungsratsmitglied.
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