Gemeinsam Großes erreichen: Ecolo präsentiert Schwerpunkte für Eupen

<p>Eine bessere Anpassung an Wetterextreme gehört für Ecolo zu den großen künftigen Herausforderungen in Eupen. Spitzenkandidatin Claudia Niessen (M.) erläuterte diese jüngst bei einem Spaziergang durch das Obachtal.</p>
Eine bessere Anpassung an Wetterextreme gehört für Ecolo zu den großen künftigen Herausforderungen in Eupen. Spitzenkandidatin Claudia Niessen (M.) erläuterte diese jüngst bei einem Spaziergang durch das Obachtal. | Foto: Ecolo

 Gemeinsam Großes erreichen – das ist die Überzeugung von Ecolo in Eupen, die auch das Wahlprogramm prägt. Bestehende Sport- und Kulturangebote sollen demnach bewahrt und ausgebaut werden. Dazu gehört der Plan, am Stockbergerweg einen überdachten Bolzplatz zu schaffen, der als Treffpunkt für Jugendliche und Familien dient.

Eine Priorität der nächsten Jahre ist für Ecolo der Bau des neuen Polizeigebäudes und einer modernen Feuerwehrkaserne, um die Arbeitsbedingungen der Sicherheitskräfte zu verbessern. Auch der Schulneubau in Kettenis, der allen Kindern beste Entwicklungsmöglichkeiten bieten soll, ist ein wichtiges Vorhaben für Schulschöffin Catherine Brüll.

„In den letzten Jahren wurden viele Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern zu erhöhen. Der Bushof wurde nutzerfreundlicher gestaltet. Ecolo will weiterhin auf einen ausgewogenen Mix aller Verkehrsteilnehmer setzen. Schwerpunkte der Mobilität sind die Erweiterung von Carsharing-Angeboten, Ladestationen und Buswartehäuschen“, heißt es. Ecolo setzt auf Bürgerengagement und plant die Einführung von Viertelmanagern als Ansprechpartner für lokale Initiativen. Zudem ist die stärkere Vernetzung von Kunst, Kultur und Einzelhandel ein wichtiger Schwerpunkt von Ecolo, um Eupen als lebendige Kulturstadt zu fördern. Themen wie die Entsiegelung von Flächen und Hochwasserschutz sollen ebenso angegangen werden wie die Schaffung grüner Oasen, die das Klima verbessern und zur Lebensqualität beitragen.

Bezahlbarer Wohnraum bleibt in Eupen eine Herausforderung. Nach der Renovierung des Alten- und Pflegezentrums Sankt Joseph ist die Erweiterung des Angebots für betreutes Wohnen eine Priorität für Martine Engels, Präsidentin des Öffentlichen Sozialhilfezentrums (ÖSHZ). Außerdem entsteht Wohnraum im Rahmen des Wiederaufbaus der Unterstadt, der weiterhin die Aufmerksamkeit aller braucht. (red/mcfly)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment