Ein 87-jähriger Papst in einem großen Stadion. Fast zwei Stunden lang – Auf einem maßgeschreinerten Stuhl, in einem Messgewand und mit einer Mitra, die in einem Atelier in Brügge angefertigt wurden. Die Eucharistiefeier am Sonntagmorgen sollte den Höhepunkt einer für den Pontifex ohnehin anstrengenden Reise in einem Land bilden, in dem die katholische Kirche in einer tiefen Krise steckt. Fürwahr, der Papstbesuch endete mit einem Glanzpunkt – wie die blendend weiße Bühne, die an diesem Morgen im seltenen, die erste Herbstkälte wärmenden Sonnenlicht erstrahlte.
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