Bürgerbeteiligung in Eupen und der DG

In ihrem Leserbrief vom 19.09. zum Thema Bürgerbeteiligung behauptet Frau Schöffin Catherine Brüll (Ecolo), dass das hierzu vorgesehene jährliche Budget der Stadt Eupen rege genutzt würde. Dies ist insofern erstaunlich, als dass erst in der vergangenen Stadtratsversammlung vom 02.09 die Stadtratsmehrheit kleinlaut zugeben musste, dass besagtes Budget eben NICHT rege genutzt wird, da es in den vergangenen Jahren noch nie ausgereizt wurde und es hier deutlich Luft nach oben gäbe. Die ebenfalls in ihrem Leserbrief erwähnte logistische und fachliche Unterstützung seitens der städtischen Dienste hat indes rein gar nichts mit aktiver Bürgerbeteiligung zu tun.

Den Vogel schießt Frau Schöffin Brüll jedoch mit ihrem Verweis auf die Bürgerversammlungen zur Gestaltung des Scheiblerparks ab. Großzügige 4 Tage (!) hat die Stadtratsmehrheit den Bewohnern der Unterstadt im September 2022 eingeräumt, um ihre Wünsche und Anregungen hinsichtlich der Gestaltung des Scheiblerparks einzureichen: ein Bilderbuch-Beispiel dafür, wie aktive Bürgerbeteiligung NICHT funktioniert...

Um eine solche Bürgerbeteiligung zu fördern, bedarf es zunächst einmal eines offenen Ohres seitens der Stadtverantwortlichen für die Sorgen, Bedürfnisse und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Aus diesem Grund möchte die CSP die Bürgermeister- und Schöffensprechstunden wieder einführen, denn: Eupen kann mehr!

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