[Video] Tolle Show am Büllinger Himmel und am Boden

Bereits am Freitag konnten die Gastgeber 130 Schülerinnen und Schüler des Zentrums für Förderpädagogik in Bütgenbach einen schönen Tag bescheren. Die Kinder konnten Fotos mit den Flugzeugen machen und als besondere Überraschung ließen die „Feuervögel“ Minifallschirme „vom Himmel regnen“.

Bereits ganz früh am Samstag schwebte die Junker ein. Der Nachbau der Maschine war aber nur ganz kurz zu Gast und entschwand dann auch schon wieder zu einer weiteren Flugveranstaltung.

Zehn Teilnehmer versuchten sich als „Pilot für einen Tag“.

Organisationsleiter Guido Quetsch, auch Fluglehrer, betreute mit seinem Team die zehn Personen, die sich für den Kursus „Pilot für einen Tag“ eingeschrieben haben. Nach der theoretischen Einführung folgte dann auch schon der erste Rundflug. Nachdem alle „Anfänger“ wieder am Boden waren, fand noch ein kurzes Abschlussbriefing statt, ehe sich die Teilnehmer samt Betreuerteam zum Erinnerungsfoto stellte.

Denis Gillessen aus Maldingen war auf jeden Fall begeistert. „Es war sehr schön, aber auch beeindruckend. Das ist nicht mit einem Flug in einer Linienmaschine zu vergleichen. Auf jeden Fall ist bei mir das Interesse an der Fliegerei geweckt worden. Mal sehen, was daraus wird. Es war auch sehr schön von dem Klub, sich in diesem Bezug in Erinnerung zu rufen. Damit weiß man nun wieder, dass man das Fliegen vor der Haustür erlernen kann.“

Alsdann begannen die ersten Modellflugzeugvorführungen. Und als sich die Concorde in die Luft erhob, kamen sicherlich bei den einem oder anderen nostalgische Erinnerungen aus. Selbst als Modell wirkt die Maschine majestätisch in der Luft.

Patrick Roth aus Biebesheim am Rhein trägt den Spitzennamen „Tiefflieger“. Und diesem Namen machte er bei seiner Vorführung auch aller Ehre. „Es geht eigentlich noch tiefer, doch der Wind war relativ stark und da wollte ich kein Risiko eingehen.“ Die L39 Albatros im Maßstab 1 zu 3,5 kostet immerhin 20.000 Euro. Sie gehört zur Breitling Staffel. „Von Ostern bis Oktober bin ich jedes Wochenende bei Flugshows unterwegs. Es macht noch immer Spaß. Die Maschine verfügt über 22 kg Schubkraft, damit lassen sich auch Kopfüberflüge und allerlei Kunststücke vorführen.“

Für die Kleinen gab es Hüpfburgen und Kinderschminken. Warme Gerichte, Kuchen und kühle Getränke ließen jeden auf seine Kosten kommen.

Nach und nach schwebten Ultraleichtflugzeuge, aber auch Doppeldecker ein. Es war ein ständiger Wechsel zwischen Modellflugshows, Start und Landungen von richtigen Maschinen. Flugleiter Guido Quetsch nahm erst einmal das Gelände mit einer Savanah S unter die Lupe. Diese Maschine ist so konzipiert, dass sie extrem langsam fliegen kann. Mit dieser Maschine ging das GrenzEcho auch in die Lüfte, um den Flugplatz am Hohen Berg „von oben“ zu fotografieren. Quetsch drehte auch einige Runde mit seiner VL3 Evolution.

Leider hatten die Fallschirmspringer aus Spa große Verspätung. Für 15 Uhr angemeldet, waren die Springer um 18 Uhr noch immer nicht über dem Flugfeld eingetroffen. Am Abend folgte der Unterhaltungsabend mit den Showdancers und DJ-Spotlight. Am Sonntagmorgen spielte der MV Büllingen zum Frühschoppen, später im Tag traten abermals die Showdancers auf. (chris)

Kommentare

  • Positiv:
    Humane Preise, tolle Modellflugzeuge, super Modellpiloten, viele Zuschauer am Sonntag.
    Negativ:
    Zuviele Rundflüge mit Ultraleicht Flugzeugen, zu wenig Modellflug Vorführungen.

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