Zu Wochenbeginn hat Minister Gregor Freches (PFF) die Bürgerinitiative (BI) Burg zu einem Gespräch eingeladen. Dabei hat der Minister, der seit kurzem für den Denkmalschutz zuständig ist und somit auch für die St.Vither Burg, die Mitglieder der Bürgerinitiative über den aktuellen Stand der Ausgrabungen informiert. Es wurde bekanntgegeben, dass die dritte Grabung bereits begonnen hat. Als Übergangslösung soll die verseuchte Erdschicht zunächst beiseite geschoben werden, um die Freilegung der Mauer zwischen den beiden bereits sichtbaren Türmen (Süd und Nord) bis zum Burggraben fortsetzen zu können, heißt es auf der Webseite der BI. Am Mittwoch endete zudem die Frist zur Einreichung der Angebote für die Entfernung der kontaminierten Erde. Audrey Olbertz vom Archäologischen Dienst der DG informierte die Bürgerinitiative darüber, dass vier Angebote eingegangen seien, die nun geprüft würden, bevor der Auftrag vergeben werde.

Es zeichne sich ab, dass die dritte Grabung in zwei Phasen ablaufen werde: „Im Jahr 2024 wird die Mauer freigelegt, und nach der Entfernung der kontaminierten Erde soll 2025 der Südturm freigelegt werden. Das Ziel ist es, die angrenzende Stadtmauer zu finden. Dazu müssen Stützmauern im angrenzenden Gelände errichtet werden – eine anspruchsvolle Aufgabe.“ Minister Gregor Freches habe der Bürgerinitiative zudem wöchentlichen Zugang zur Grabungsstätte angeboten. So könne die Initiative den Fortschritt der Arbeiten transparent dokumentieren. Der erste Informationsbesuch mit dem Ausgrabungsteam von Dr. Wolfgang Messerschmidt (Goldschmidt Archäologie) fand am Mittwoch statt. (arco)

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