Manfred Beckers hatte am 23. Oktober 1973 seinen Dienst als Verwaltungssekretär beim damaligen Rat der deutschen Kulturgemeinschaft angetreten und war Ende des Jahres 2005 als Generalsekretär des heutigen Parlaments der DG (PDG) ausgeschieden. Beckers wurde 1942 mitten im Krieg in Lontzen geboren, absolvierte das Abitur am Collège Patronné in Eupen und kehrte dorthin nach Abschluss eines „Mathe-Regendats“ in Arlon zehn Jahre lang als Mittelschullehrer zurück und lebte schließlich mit seiner Gattin in Eupen. Wie viele seiner Lehrerkollegen interessierte Beckers sich damals für Politik und die Verfassungsreform und engagierte sich seit Anfang der 70er Jahre in der CSP.

Als am 23. Oktober 1973 der Rat der deutschen Kulturgemeinschaft eingesetzt wurde, musste aus dem Nichts eine Verwaltung aufgebaut werden. Die wiedererstarkte CSP stellte den ersten Präsidenten des Rates. Manfred Beckers wurde der Posten des Verwaltungschefs angetragen und erlebte die Entwicklung und den Ausbau der Autonomie der Deutschsprachigen Gemeinschaft hautnah mit. Bei einem Festakt Mitte Januar 2006 zu seiner Verabschiedung wurden Beckers’ fachliche wie menschliche Qualitäten hervorgehoben, wobei immer wieder die Querverbindung gesucht wurde zu seiner Ausbildung als Mathematiklehrer oder zu den Fähigkeiten, die er bei seinen Hobbys Klavierspielen, Ausdauersport oder Bergsteigen unter Beweis stellte. (sc)

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