Bei einer Stichattacke nahe Jerusalem ist der palästinensische Angreifer nach Polizeiangaben erschossen worden. Ein Passagierbus aus dem besetzten Westjordanland in Richtung Jerusalem sei an einer Militärsperre für eine Kontrolle angehalten worden, teilte die israelische Polizei mit. Einer der ausgestiegenen Passagiere habe eine Grenzpolizistin plötzlich mit einem Schraubenzieher angegriffen und damit auf sie eingestochen. Sicherheitskräfte hätten daraufhin das Feuer auf den Angreifer eröffnet. Er sei anschließend für tot erklärt worden. Es sei unter anderem ein Messer bei ihm gefunden worden.
Erst am Sonntag hatte ein Palästinenser aus dem Westjordanland in Israel zwei ältere Menschen - eine Frau und einen Mann - mit einem Messer getötet und zwei weitere verletzt. Auch bei diesem Vorfall wurde der Angreifer erschossen. Seit Beginn des Gaza-Kriegs vor zehn Monaten geht Israel auch verstärkt gegen Palästinenser aus dem Westjordanland vor, die sich illegal in Israel aufhalten. Der israelische Grenzzaun zum besetzten Westjordanland hat Lücken, durch die Menschen ohne Kontrolle nach Israel gelangen können. (dpa/sc)

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