Die Feierlichkeiten werden auf einem sechs Kilometer langen Teilstück der Seine inszeniert, die entscheidenden Programmpunkte finden auf einer Bühne zwischen Eiffelturm und Trocadero statt. Dort verfolgen auch IOC-Präsident Thomas Bach sowie rund 120 Staatsoberhäupter um Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron die Zeremonie.
Macron wird gegen 22.45 Uhr die Spiele offiziell eröffnen, wenig später wird eine noch geheim gehaltene Sportpersönlichkeit das Olympische Feuer entzünden. Rund 320.000 Zuschauer wurden zur größten Eröffnungsfeier der Olympia-Geschichte erwartet, rund 100.000 Tickets wurden für bis zu 2700 Euro verkauft, zudem gab es 220.000 kostenlose Karten, um das Geschehen entlang der Seine zu verfolgen.
Jenseits des streng abgeriegelten Bereichs der Feierlichkeiten hatten sich schon frühzeitig viele Menschen eingefunden, um einen Blick auf die Olympia-Party zu erhaschen. 45.000 Polizisten und 15.000 Soldaten hielten aber sämtliche „Unbeteiligte“ fern.
Die Parade der Athleten und Athletinnen findet in Booten auf der Seine statt, von den rund 10.500 Sportlern und Sportlerinnen der Spiele sollen mehr als 6000 an Bord dabei sein. Das belgische Team mit dem Fahnen-Duo Jérôme Guéry und Emma Meessemann fuhr als 21. Nation mit dem Boot die Seine hinab.
Zu den weiteren Fahnenträgern zählen viele Topstars des internationalen Sports, darunter die Basketballer LeBron James (USA) und Giannis Antetokounmpo (Griechenland) sowie Chinas Tischtennis-Ikone Ma Long. „Ich wollte immer Teil Olympischer Spiele sein. Und dass ich das jetzt geschafft habe, macht mich sehr glücklich“, sagte Antetokounmpo. (mn/sid)

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