Abschluss und Höhepunkt bildet ein großes Feuerwerk. Der Umzug setzte sich mit etwas Verspätung in Gang und auch während der Parade stockte es immer wieder. Bei dem sehr warmen Wetter mussten auch die Tiere versorgt werden und an verschiedenen Stellen waren Wassertränken eingerichtet worden. Den Zugauftakt bestreitet die Bruderschaft der Waldbeere. Die Pfadfinder von Vielsalm versuchten ihre Waldbeerteilchen an den Mann bzw. die Frau zu bringen, um ihre Vereinskasse aufzubessern. In gewisser Weise ist der Umzug eine Art Karnevalsparade, denn es waren auch Gruppen mit dabei, die man schon beim Laetare in Stavelot oder beim Umzug in Trois-Ponts gesehen hatte. Aus dem deutschsprachigen Raum war die Folkloretanzgruppe aus Hinderhausen dabei. Zu den Klängen des Radetzky-Marsches tanzten die 16 Frauen in den Straßen und nahmen auch Zuschauer unter die Arme, um mit ihnen das Tanzbein zu schwingen. Sehr hübsch anzusehen waren die Bienen der Kinder aus Salmchâteau. Zum festen Bestandteil des Umzugs gehört die Folkloregruppe aus Aldringen, die das Leben auf dem Bauernhof und die Kartoffelernte zeigte. Sehr gut kamen die Gänse an, die dem Bauern hinterher watschelten. Auch die anderen lebenden Tiere der Gruppe wussten zu gefallen und ernteten Szenenapplaus. Viele Tanzdarbietungen und zahlreiche Musikvereine rundeten das Spektakel ab, dessen Höhepunkt, die Hexen, ganz zum Schluss kamen und mit ihren Pulverspritzen das Publikum traktierten. (chris)



Kommentare
Im Artikel ist es ja richtig, aber im Titei wären die Enten Gänse
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