Windräder usw.

Wieder ein Flop in der Planung, die Gemeinde Amel möchte 4 bis 5. Windräder auf dem Wolfsbusch bauen. Aus Gemeindesicht eine lukrative Sache besonders fürs Gemeindesäckle durch Pacht usw. Doch sind diese Dinger ökologisch ein Flop. In diesem Fall sollen sie 23.000 Haushalte mit Strom versorgen. Diese Zahl wird nur bei optimaler Windstärke erreicht. Physikalisch wird bei weniger Windstärke weniger Strom geliefert. Ein Problem im Abbau der Leistung ist der V³ Effekt. Bei optimaler Windstärke von 50 km/St. wird die angegebene Leistung von 100% erreicht, bei 25 km/St. 12,5 und bei 13 km/St. 1,5%. Bei starkem Wind um die 80 km/St. müssen sie, aus Sicherheitsgründen, abgeschaltet werden. Wie man erkennen kann liefern die Windmühlen unkalkulierbare Leistung. So ist ein Grundlastangebot unumgänglich. Im Netz muss Angebot und Nachfrage an Strom zun100% im Ausgleich sein, zwar im 50 Hertz Bereich. Windstrom wird niemals klassische Kraftwerke, seien es Kohle, Kernkraft, Gaskraftwerke, usw., ersetzen können. Aus physikalischen, nicht veränderbaren Gründen, kann kein Stromnetz, allein durch Windkraft funktionieren. Noch ein Problem ist die Entsorgung der Rotoren, sie sind nicht recycelbar. Somit sind und bleiben diese Anlage ein umweltschädlicher Flop.

Kommentare

  • Betrachten wir die Ausführungen von Herrn Langer etwas genauer.

    „Doch sind diese Dinger ökologisch ein Flop.“
    Aha, das ist ja ganz was Neues. Die Gegenpoler sorgen sich um die Ökologie, den Umweltschutz, der ihnen aber eigentlich völlig egal ist. Propagieren sie doch einen hemmungslosen Verbrauch von fossilen Energieträgern, die bekanntlich alles andere als umweltfreundlich sind. „Gib Gas, Ostbelgien!“ tönte mal einer im Zusammenhang mit einer Autorallye.

    Das mit der „Grundlast“ ist auch so eine Sache. Wie definiert man die? Kurz gefasst, es ist die Menge, die zu keinem Zeitpunkt unterschritten wird. Die ist allerdings durchaus veränderlich, wochentags eine andere als an Feiertagen oder in der Urlaubszeit, im Sommer anders als im Winter, am Tag anders als nachts, in einer Industrieregion anders als auf dem Land. Welche „Grundlast“ zählt denn nun? Die am 21. Juli um 2 Uhr nachts in Mackenbach?

    „… kann kein Stromnetz allein durch Windkraft funktionieren.“
    „Allein“? Wer hat das je behauptet?

    „Noch ein Problem ist die Entsorgung der Rotoren, sie sind nicht recycelbar.“
    Nun, das stimmt, aber daran wird gearbeitet.
    Im Übrigen, wer hätte lieber ein Lager von Atommüll in seiner Gemeinde? Wie war das, als die Gemeinde Amel vor Jahren als möglicher Standort ins Gespräch kam. Da gingen die „Nimby“-Proteste aber durch die Decke:
    „Bei einer Sternwanderung zogen schätzungsweise 8.000 bis 10.000 Teilnehmer in den Ommerscheider Wald bei Wereth. Unter dem Slogan "A.M.E.L. Nein" protestierten sie gegen die mögliche Ansiedlung eines Atommüllendlagers für schwachradioaktiven Abfall.“ (BRF 04.09.2019)

    Selbst in dem Atomland par excellence, Frankreich, sprießen in den letzten Jahren die Windräder vor allem in den windreichen Küstenregionen aus dem Boden.
    2023 produzierten sie immerhin 12% des Stromes (Im Jahre 2000: weniger als 1%, 2010: 1,7%, 2020: 7,5%). Alles „Flops“?

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