„Raus aus der Bredouille“ im Kuckuck: Werke als Liebesbriefe an die Welt
Kunst
Von Gerd Hennen
Lesedauer: 4 min
Die Kraft der Kunst als Therapiemöglichkeit ist hinlänglich bewiesen. Das haptische Erleben, der Einsatz von Kraft und Ausdruck verhilft zu neuer innerer Stärke und kann so in Lebenskrisen sowie bei der Verarbeitung von Traumata helfen oder zur Linderung von Ängsten und Lösung von Problemen beitragen. Dabei wirkt „Kunsttherapie“ niederschwellig und damit nachhaltig. In St.Vith startete Didier Scheuren vor einiger Zeit ein Projekt mit Bewohnern des „Haus Vitus“, um diese Vorteile aktiver Kunst zu erfahren. Die Ergebnisse sind im Kuckuck zu bestaunen.
Das „Haus Vitus“ hat in Zusammenarbeit mit Didier Scheuren (links) eine tolle Ausstellung geschaffen.
| Fotos: Gerd Hennen
Das „Haus Vitus“ hat in Zusammenarbeit mit Didier Scheuren (links) eine tolle Ausstellung geschaffen. | Fotos: Gerd Hennen
Die Ausstellung ist bis zum 29. Juli zugänglich.
Das Projekt begann rein zufällig mit einem Besuch im Künstleratelier „Kuckuck“. „Wir versuchen, mit unseren Bewohnern regelmäßig Aktivitäten außerhalb des Hauses zu unternehmen, und da ich Didier kannte, besuchten wir ihn in seinem Atelier.
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