Nach den US Open 2022 und in Wimbledon 2023 triumphierte Alcaraz mit einem Fünf-Satz-Sieg gegen den deutschen Olympia-Sieger Alexander Zverev auch bei Roland Garros. Der Spanier, der ab Montag die neue Nummer zwei der Weltrangliste ist, behielt mit 6:3, 2:6, 5:7, 6:1 und 6:2 die Oberhand.
Zverev scheiterte damit zum zweiten Mal kurz vor der Erfüllung seines großen Traums – einem Grand-Slam-Sieg. Dreieinhalb Jahre nach seinem denkbar knapp verlorenen US-Open-Endspiel gegen den Österreicher Dominic Thiem musste sich Zverev trotz einer 2:1-Satzführung erneut nach fünf Sätzen geschlagen geben. Eine insgesamt starke Turnierleistung reichte nicht, um als erster männlicher Tennisprofi aus Deutschland bei Roland Garros zu triumphieren. Nach 4:19 Stunden verwandelte Alcaraz seinen ersten Matchball.
Beim Stand von 1:1 nach Sätzen führte Alcaraz im dritten Satz schon mit 5:2, doch Zverev schlug zurück und holte sich nach fünf Spielgewinnen in Folge mit 7:5 noch den Durchgang. Mit einem 6:1 glich der Spanier zum 2:2 aus und schaffte gleich zu Beginn des fünften Satzes einen Break. Beim 1:2 ließ Zverev drei Breakbälle in Folge ungenutzt – die Vorentscheidung. (leo)

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