Aus rein ideologischen Gründen baut die Raerener CSP-Ecolo-Mehrheit eine neue Schule in der Grünzone. Sie entzieht unnötigerweise der Landwirtschaft dabei 6.000 m² Grünland. Es gibt die Möglichkeit, die Schule Lichtenbusch mit der Eynattener Schule zusammen zu führen oder einen Kindergarten in Lichtenbusch zu belassen und die Schüler in Eynatten zu integrieren - zumal viele Lichtenbuscher Schüler sowieso nach dem 4. Schuljahr die Schule Richtung Deutschland verlassen.
Die beiden Ecolo-Vorsitzenden, F. Colling und P. Collubry, fordern vehement, weniger Fläche zu versiegeln. F. Mockel geht noch weiter und fordert die Entsiegelung von betonierten Flächen. Zu dem hundertprozentig gegenteiligen Handeln ihrer Kollegen in Raeren schweigen sie ganz einfach.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ecolo baut im Jahr 2024 in der GRÜNZONE eine Schule, die so unnötig ist wie ein Kropf. Folglich sind die Aussagen von Ecolo nicht mehr ernst zu nehmen. Das Wahlprogramm entsorgt man am besten in der Tonne. Nachhaltige Politik sieht anders aus.
Zum Glück gibt es in der DG andere Parteien, die den Kampf gegen den Klimawandel ernst nehmen und nachhaltig handeln. Die CSP hingegen kritisiert auf DG-Ebene den Schuldenstand, sorgt aber mit dem Bau dieser Schule dafür, dass der DG-Schuldenstand um einige Millionen zusätzlich steigt. Die Schule soll astronomische 10,2 Millionen Euro kosten und wäre damit pro Schüler doppelt so teuer wie die geplanten neuen Schulen in Kettenis und Herbesthal. Dabei verfügt sie noch nicht einmal über eine Küche und eine Sporthalle. Die Kinder werden ständig zwischen Eynatten und Lichtenbusch pendeln müssen.
Das Schlimmste ist aber die Ressourcenverschwendung, verbunden mit hohen Folgekosten für Unterhalt und Energie. Ökologischer und ökonomischer Wahnsinn!
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren