De Bruyne trifft im 100. Spiel: Belgien gewinnt gegen Montenegro

<p>De Bruyne trifft im 100. Spiel: Belgien gewinnt gegen Montenegro</p>
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Nach dem Sieg über Montenegro trennen die Roten Teufel nur noch 90 Minuten von der Europameisterschaft. Die EM-Generalprobe steigt am Samstagabend (20 Uhr) in Brüssel gegen Luxemburg, ehe die Mannschaft am 12. Juni in Richtung Deutschland abreist.

Belgien 2:0 Montenegro

Gegen Montenegro durfte Debütant Maxime De Cuyper vor lediglich 19.246 Zuschauern von Beginn an ran, während Kevin De Bruyne gegen Montenegro zu seinem 100. Einsatz im Trikot der Roten Teufel kam und vor dem Spiel für sein Jubiläum gefeiert wurde.

(Text wird unter den Fotos fortgeführt)

<p>Kevin De Bruyne mit Frau Michèle und den drei gemeinsamen Kindern: Der Kapitän der Teufel bestritt sein 100. Spiel für Belgien.</p>
Kevin De Bruyne mit Frau Michèle und den drei gemeinsamen Kindern: Der Kapitän der Teufel bestritt sein 100. Spiel für Belgien. | Foto: Photo News

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Im Tor stand Koen Casteels – möglicherweise ein erstes Indiz darauf, dass das Rennen um die belgische Nummer eins entschieden und der ehemalige Wolfsburger bei der EM gesetzt ist. Rückkehrer Axel Witsel startete am Mittwochabend auf der Bank, während Romelu Lukaku nicht im Kader stand. Aber keine Sorge: Der Angreifer erhielt nach intensiven Trainingstagen lediglich eine Verschnaufpause.

Mit einer eher „experimentellen“ Startelf gab Belgien vom Anpfiff weg den Takt vor, erste Torraumszenen folgten schnell: Carrasco köpfte auf Torwart Sarkic (7.), Vermeeren verfehlte das Tor knapp (8.). Wenig später hatte Carrasco zum zweiten Mal das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber erneut an Sarkic – schon zum Ende der Anfangsviertelstunde war die belgische Führung gefühlt überfällig. Auf der Gegenseite wurde die Viererkette De Cuyper-Faes-Debast-Meunier zunächst kaum geprüft. Montenegro – noch nie für eine EM oder WM qualifiziert – kam nicht näher als auf 30 bis 40 Meter an das belgische Tor heran.

<p>Amadou Onana</p>
Amadou Onana | Foto: Photo News

In einem Spiel, das weiter weitestgehend nur in eine Richtung lief, forderte De Bruyne in der 28. Minute vergeblich einen Foulelfmeter. Einer der besten Akteure auf dem Platz war Matija Sarkic: Der Torwart von Montenegro vereitelte weitere belgische Chancen, war unter anderem gegen Openda zur Stelle (38.). Seine erste Unsicherheit bestrafte Belgien wenig später: Ausgerechnet De Bruyne schob ins leere Tor zum 1:0 ein (45.).

<p>Kevin De Bruyne traf kurz vor der Pause zum überfälligen 1:0 für Belgien.</p>
Kevin De Bruyne traf kurz vor der Pause zum überfälligen 1:0 für Belgien. | Foto: Photo News

Zur Pause rotierte Tedesco durch: Witsel, Trossard, Lukebakio, Castagne, Mangala und Doku kamen in die Partie. Auch mit sechs Wechseln hatten die Teufel weitestgehend alles im Griff, erspielte sich aber zunächst keine Chancen im Minutentakt mehr und ließ auf der Gegenseite nun mehrere Gelegenheiten der Gäste zu.

Für Belgien scheiterte Openda nach einer Stunde knapp (62.), ehe Doku über die linke Seite mehrfach sein Glück versuchte. Viel lief in der Offensive von Trainer Tedesco nicht mehr zusammen. Eine Viertelstunde vor Schluss stand es weiter „nur“ 1:0 für Belgien, das schon vor der Pause mehr als ein Tor hätte erzielen müssen. In der Nachspielzeit fiel der zweite Treffer dann doch noch: Trossard verwandelte einen Foulelfmeter sicher zum 2:0-Endstand (90.+2).

Namen & Fakten zum Spiel

Belgien: Casteels - De Cuyper, Faes, Debast, Meunier - Onana, Vermeeren - Carrasco, De Bruyne, Bakayoko - Openda

Wechsel: Witsel für Faes (46.), Trossard für De Bruyne (46.), Lukebakio für Carrasco (46.), Castagne für Meunier (46.), Mangala für Bakayoko (46.), Doku für Onana (46.)

Tore: 1:0 De Bruyne (45.), 2:0 Trossard (90.+2)

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