„Wir haben euch im Stich gelassen“, schrieb er den Fans bei Instagram. Zwei Wochen später wechselte der englische Fußball-Nationalspieler für 103 Millionen Euro zu Real Madrid.
Das Wiedersehen an diesem Samstag wird für Bellingham noch einmal viel größer und emotionaler, als es dieser bittere Abschied schon war. Im ersten Champions-League-Endspiel seiner Karriere trifft er mit seinem neuen Club Real auf den Ex-Verein BVB – und das auch noch im Londoner Wembley-Stadion in seiner englischen Heimat.„Das ist so etwas wie die Krönung einer großartigen Saison. Zurück nach England zu kommen, gegen Dortmund zu spielen: Ich bin sehr dankbar, dabei zu sein“, sagt der Youngster.
Gleich zu Beginn der Finalwoche bekam Bellingham schon die erste Trophäe überreicht. Die spanische Liga kürte ihn zum besten Spieler der Saison. In seinem ersten Jahr in einer neuen Liga, einem neuen Land und auf einer neuen, deutlich offensiveren Mittelfeld-Position schoss Bellingham auf Anhieb 19 Tore. So schlugen bei Real bislang nur Cristiano Ronaldo und Zinédine Zidane ein. Aber ansonsten kein Figo, kein Kaká, kein Bale. Und man übersieht bei Bellingham sehr leicht: Er ist erst 20 Jahre alt.
Kontakt zur Borussia hat er noch: Vor allem mit Jadon Sancho, erzählt Bellingham. „Er nahm mich damals unter seine Flügel, als ich mit 17 in Dortmund ankam.“ Ansonsten will er: bloß nicht zu viele Emotionen aufkommen lassen vor diesem Finale. Lieber etwas „Distanz halten. Es wird schön sein, sie alle wiederzusehen – zumindest bis 21 Uhr.“ (dpa/leo)

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