Sprachen

 Als ich von dem Problem gehört habe, dass die wallonische Polizei Strafzettel auf Französisch an Bürger der DG versendet, musste ich spontan an eine Frage denken, die mir als junger Junge in der Schweiz gestellt wurde: „Sprichst du auch schon Belgisch?“

Um die ganzen Sprachenprobleme und deren Kosten zu lösen, gäbe es ein Mittel, die Sache aus der Welt zu schaffen. Belgien und die Schweiz würden als Staaten aufgelöst. Die Wallonie und die Romandie kämen zu Frankreich, die deutschsprachige Schweiz und die DG zu Deutschland, Flandern zu den Niederlanden und der Tessin zu Italien.

Da bliebe in der Schweiz eine kleine Gruppe von Menschen übrig, die Räterromanen im Kanton Graubünden. Sie wären dann ein wunderbares Steuerparadies mitten in Europa, und Lichtenstein bekäme schwere Konkurrenz. Aber lassen wir es lieber wie es war, dann werden die Belgier vielleicht mal dreisprachig, Même les Wallons...

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