Schon um 1700 gab es eine „Goldene Feder“

Seit seiner Ernennung zum Rektor an der St. Nikolauskirche (1694) hatte er den ‚sündhaften‘ Lebenswandel der „verkommenen“ Persönlichkeiten Eupens von der Kanzel aus bloßgestellt und wollte die sittliche Ordnung wiederherstellen. Der Augustiner Chorherr hatte wohl nicht mit der starken Gegenwehr aus den Reihen der Eupener Bevölkerung gerechnet. Die einberufene „tumultartige“ Volksversammlung wollte ihn nun aburteilen. Als dieser am Versammlungsort erschien, wurde er beschimpft, angegriffen und durch eine stark „alkoholisierte“ Menge mit Stöcken verjagt. Dies hing zwar nicht mit einem eventuellen Fastnachtstreiben in der Weserstadt zusammen; jedoch findet man erstmals in den Chroniken eine konkrete Zeitangabe über den Eupener Karneval: Montag zur Fastnacht, dem späteren Rosenmontag.

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