Der Finanzjongleur Wirtz argumentiert, wegen anderer Großprojekte gebe es keinen finanziellen Spielraum mehr. Das mutet an wie ein schlechter Witz: für eines dieser größenwahnsinnigen Projekte, den Bauhof für etwa 5 Millionen (!) Euro, genehmigte der Gemeinderat Anfang April zusätzliche Kosten in Höhe von 532.000 Euro*. Da gab es sehr wohl finanziellen Spielraum, der bei gutem Willen und einem Mindestmaß an Kulturbewusstsein für wirklich wichtige Prioritäten auch für dieses Kulturdenkmal vorhanden wäre.
Er gibt zu, dass er eine Kostenschätzung von 2022 in Höhe von 187.000 Euro „wegen der instabilen Märkte auf Eis gelegt“ (???) hat und dass man heute wohl von 250.000 bis 300.000 Euro ausgehen müsste. Der Gegensatz zwischen diesen Zahlen und den Kosten der anderen Millionenprojekte und der zusätzlichen Mehrkosten sagt alles.
N.B.: Diese o. e. Mehrkosten gehen zurück auf verschiedene Auflagen (u.a. ein Gründach auf einem Bau mitten in der grünen Wiese (!?!?) des Ministers Antoniadis und der Raumordnungsbehörde in Eupen, die beide weder von gesundem Menschenverstand noch von vernünftiger, realitätsnaher Raumordnung je gehört haben.
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