Deutsche Hilfsorganisationen bergen mehr als 200 Migranten auf dem Mittelmeer

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SeaWatch rettetehunderte Geflüchtete. | Illustrationsfoto: dpa/ Hannah Wallace Bowman

Unter den bei zwei Einsätzen an Heiligabend geretteten Menschen sind demnach 32 unbegleitete Minderjährige - der Jüngste ist drei Jahre alt.

Die Organisation kritisierte, dass die italienischen Behörden dem Schiff einen rund 1150 Kilometer vom Einsatzort entfernten Hafen zugewiesen hatten. „Es gibt keine stille Nacht, wenn Menschen auf der Suche nach Sicherheit übers Meer fliehen müssen“, sagte Anne Dekker, Einsatzleiterin an Bord der „Sea-Watch 5“ laut Mitteilung.

Unterdessen retteten Helfer der Hilfsorganisation Sea-Eye am Dienstag insgesamt 106 Menschen und machten sich auf dem Weg zum Hafen der süditalienischen Stadt Brindisi, wie die Organisation aus Regensburg mitteilte. Am zweiten Weihnachtsfeiertag sei die Crew der „Sea-Eye 4“ in internationalen Gewässern südlich der italienischen Isel Lampedusa auf zwei seeuntaugliche Boote aufmerksam geworden und habe die Menschen an Bord genommen. Unter ihnen seien Dutzende Minderjährige. Mit der Ankunft in Brindisi rechnen die Helfer am Freitag. (dpa/mo)

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