Pascal Arimont: „Durchbruch beim Wolf“ ist „gute Nachricht für den ländlichen Raum“
Natur
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Die EU-Kommission hat am Mittwoch den Mitgliedstaaten vorgeschlagen, den Schutzstatus des Wolfes im Rahmen des internationalen Übereinkommens von Bern („Berner Konvention“) von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabzustufen. Das teilt der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP) mit. „Der Vorschlag der EU-Kommission ist eine gute Nachricht für den ländlichen Raum in Europa. Damit wird endlich der erste konkrete Schritt hin zu einem flexibleren Wolfsmanagement in Europa gemacht. Die Anpassung der Berner Konvention ist die rechtliche Voraussetzung dafür, dass der Schutzstatus ebenfalls in der für Europa geltenden so genannten ‚Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie‘ gesenkt werden kann. Allerdings ist dafür noch die Einstimmigkeit der zuständigen Umweltminister notwendig“, erklärt er.
Pascal Arimont mit Experte Herbert Dorfmann bei der Veranstaltung zum Wolf in Weywertz.
| Foto: privat
In vielen Teilen Europas sei der Wolf zu einer Gefahr für Weidetiere geworden. Angesichts der steigenden Anzahl der Wolfspopulation und bereits heute 22.000 Exemplaren in Europa sei der absolut strengste Schutz nicht mehr gerechtfertigt.
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