21-Jähriger aus Spa stirbt nach Aktivität von Studentenverbindung

Lüttich

Er brach auf dem Heimweg auf offener Straße zusammen: In Lüttich ist ein 21-Jähriger aus Spa nach einer Aktivität im Vorfeld der Studententaufe an Herzversagen gestorben. Das berichten die Zeitungen der „Sudpresse“-Gruppe. Die Staatsanwaltschaft von Lüttich hat Ermittlungen eingeleitet.

Der stark alkoholisierte 21-Jährige war in der Nacht zum 31. Oktober auf dem Nachhauseweg in der Rue Saint-Gilles zusammengebrochen. Notärzte hatten noch versucht, ihn wiederzubeleben, doch wenige Tage später, am 2. November, verstarb er im Krankenhaus.

Zunächst wurde von einer natürlichen Todesursache ausgegangen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft eine Autopsie angeordnet. Sie soll Aufschluss darüber geben, ob möglicherweise ein Herzfehler zugrunde lag.

Auch die Kommilitonen, die den Abend mit dem 21-Jährigen verbracht haben, wurden befragt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglicher unterlassener Hilfeleistung, da der junge Mann an besagtem Abend möglicherweise nicht mehr in der Lage war, seinen Alkoholkonsum noch eigenständig zu kontrollieren.

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