König Philippe würdigt 100 Jahre deutschsprachige Zugehörigkeit zu Belgien

Festakt

König Philippe (m.) mit Parlamentspräsident Alexander Miesen (l.) und Ministerpräsident Oliver Paasch (r.) am Freitagnachmittag in Eupen. | Foto: David Hagemann

Große Emotionen gleich zu Beginn des Festaktes zum 100-jährigen Gedenken an den Beginn der Pariser Friedenskonferenz, an deren Ende Ostbelgien dem Königreich Belgien zugeschlagen wurde.

Nach der Begrüßung durch Parlamentspräsident Alexander Miesen (PFF), Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG), den Gouverneur der Provinz Lüttich, Hervé Jamar (MR), und die Bürgermeisterin der Stadt Eupen, Claudia Niessen (Ecolo), erwartete König Philippe im Foyer des Parlamentsgebäudes ein erster Leckerbissen: 35 Musiker des symphonischen Orchesters Eastbelgica und fünf Schauspieler des Jugendtheaters Inside führten die hochemotionale Szene der Rückkehr des Vaters aus dem Krieg des Schauspiels „Eine Mohnblume für den Frieden“ zur Musik von Edward Elgar auf.

Im Plenarsaal versicherte Alexander Miesen dem König in seiner offiziellen Begrüßung der größten Dankbarkeit „für unsere heutige Situation im belgischen Bundesstaat und übrigens auch in der EU“. Unterbrochen von kurzen musikalischen Einlagen blickten dann Sabine Schmitz, Catherine Lanneau, Marnix Beyen und Christoph Brüll in den drei Landessprachen in kurzen Eingaben zurück auf 100 Jahre Geschichte. Die Fragen stellte Peter Quadflieg vom Staatsarchiv. (os)

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  1. cooler Spruch „der Schatz aus Versaille“. kam mir nie so vor. Trotz unseres guten Französisch wurden wir bis in die heutigen Zeiten, besonders in manchen Sportarten wie Jugendfussball als „boches“ betittelt. Hat sich wohl noch nicht überall rumgesprochen, das mit dem Schatz !🤫🤗

  2. Schade dass dieser Alexander Miesen nicht frei mit dem König redet sondern wie ein Schulkind eine Rede abliest, peinlich!

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