Lawine kracht in Schweizer Hotel – drei Verletzte

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Schweiz, Schwägalp: Blick auf das alte (l) und das neue Berggasthaus „Säntis“. Eine Lawine hat in der Ostschweiz mehrere Menschen verletzt und sich bis in ein Hotelrestaurant hinein Bahn gebrochen. | Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE

Eine Lawine kracht in ein Schweizer Hotel, drei Menschen werden verletzt. Die Einsatzkräfte suchen nach möglichen Verschütteten.

Eine etwa 300 Meter breite Lawine ist in ein Hotelrestaurant gekracht und hat drei Menschen leicht verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, suchten Einsatzkräfte am Abend nach möglichen Vermissten. Dabei kamen neben technischem Gerät auch Lawinenhunde zum Einsatz. Ein Polizeisprecher sagte der Schweizer Zeitung „Blick“, dass keine Hotelgäste vermisst würden, aber möglicherweise Passanten verschüttet wurden. Die Verletzten werden der Polizei zufolge medizinisch und psychologisch betreut.

Der Lawinenabgang ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf der Schwägalp im Kanton Appenzell Ausserrhoden auf rund 1300 Metern Seehöhe. Die Lawine löste sich am Hang gegenüber des Hotels. Mehr als ein Dutzend Autos und Teile des Hotel-Restaurants wurden von den weißen Massen verschüttet. Auf Fotos war zu sehen, wie sich der Schnee durch Fenster und Türen auch in mehrere weitere Räume des Gebäudes gedrückt hat. Laut Polizei war auch ein Personalhaus und das Gebäude einer Alpkäserei betroffen.

Ein Gast des Restaurants sagte der Schweizer Zeitung „Tagblatt“, er habe draußen plötzlich Schnee herumwirbeln sehen und zunächst an eine Dachlawine geglaubt. „Dann gab es einen Riesenlärm, und im hinteren Bereich drangen die Schneemassen ins Restaurant ein.“ (dpa)

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