Tag der deutschen Sprache in der Wallonie am 17. Oktober

Sensibilisierungsaktion

Am 17. Oktober findet in der Wallonie erstmals ein Tag der deutschen Sprache statt. Ziel sei eine breite Sensibilisierung der Bevölkerung, erklärte der wallonische Ministerpräsident Willy Borsus (MR) gegenüber der ostbelgischen Regionalabgeordneten Jenny Baltus-Möres (PFF-MR).

„Wir bemühen uns, aus der Förderung der deutschen Sprache eine Priorität zu machen“, wird Borsus von ihr zitiert. Die Seiten der Wallonie (Wallonie.be) erscheinen teilweise auf Deutsch, und die deutschsprachigen Abgeordneten sind an diesem Tag dazu eingeladen, sich bei der Plenarsitzung des Parlamentes in Namur auf Wunsch in ihrer Muttersprache zu äußern. Willy Borsus und sein deutschsprachiger Amtskollege Oliver Paasch (ProDG) empfangen zudem in Namur und Eupen Schulkinder, die sich in Immersionsschulen und Austauschprogrammen befinden. Die duale Ausbildung – ein Markenzeichen der DG – soll im Programm des Aktionstages auch eine wichtige Rolle einnehmen. Darüber hinaus soll die Rubrik „Praktische Informationen“ des alle drei Monate erscheinen Magazins „Vivre la Wallonie“ dauerhaft ins Deutsche übersetzt werden. Rund 110.000 Exemplare des Infoheftes werden in der Wallonie verteilt. In Zusammenarbeit mit der VoG „Förderung der deutschen Sprache“ werde zudem ein Aufkleber erstellt und in der gesamten Wallonie verteilt, hieß es. (sc/red)

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