„Weihnachten wahrscheinlich nur in der eigenen Familie“

<p>„Weihnachten wahrscheinlich nur in der eigenen Familie“</p>
Illustration: dpa

Der Regierungschef will nicht sagen, ob diese zweite Corona-Welle durch die von der Regierung Wilmès beschlossenen Lockerungen verursacht wurde. „Wir haben die Entscheidungen stets auf der Grundlage der Empfehlungen der Experten getroffen“, sagt er.

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Kommentare

  • Die Empörung des Herrn Schmitz läuft ins Leere.
    Die von ihm zitierte Aussage: „Wenn man sich impfen lässt, tut man dies nicht nur für sich selbst, sondern auch zum Schutz der Bevölkerung: Es ist ein staatsbürgerlicher Akt“ sollte er mit kühlem Kopf noch einmal sorgfältig lesen.

    Dann würden ihm die Wörter "nicht nur" und "auch" auffallen.

    "Der Mensch wird Mittel zum Zweck, er wird benutzt, um einen Virus auszurotten!"
    Und wie ist das in Schweden? Werden die Menschen dort nicht benutzt, um - ein gewünschter Nebeneffekt - eine Herdenimmunität aufzubauen und dadurch das Virus, wenn nicht auszurotten, so doch zurückzudrängen?
    Aber das ist natürlich ganz was anderes. Obwohl... spielt man da nicht vabanque mit Gesundheit und Leben der Menschen?

    " Letztendlich wäre wohl das Anraten, aber zweifellos der Zwang..."
    Das bloße Anraten gleichzusetzen mit Androhung von Folter?
    Und wer spricht von Zwang?
    Unser Hausarzt hat uns übrigens geraten, uns gegen die Grippe impfen zu lassen. Ist der jetzt auch ein übler Folterer?

    Dabei gab es früher tatsächlich mal einen Impfzwang gegen Pocken und heute noch gegen Kinderlähmung, auch bei Reisen in die Tropen gibt es Pflichtimpfungen, egal, ob Risikogruppe oder nicht.

    Dieselbe Art Empörung wie an anderer Stelle bei der Aufwiegung "meines guten Lebens" gegen Corona-Tote "irgendwo".

  • Jean Stéphenne, Vorsitzender des deutschen Pharmaunternehmens CureVac: „Wenn man sich impfen lässt, tut man dies nicht nur für sich selbst, sondern auch zum Schutz der Bevölkerung: Es ist ein staatsbürgerlicher Akt“!

    Es ist mit den Händen zu greifen, worauf die Impfkampagne hinauslaufen wird. Solange ich zurückdenken kann, wurde die Grippeimpfung noch nie als „staatsbürgerlicher Akt“ propagiert.

    Kann man sich einen Hausarzt vorstellen, der seinem Patienten, der keinerlei Risikogruppe angehört, zu einer völlig neuartigen Impfung rät, nicht weil diese ihn schützen würde, sondern damit ein Virus ausgerottet wird.

    Das ist eine völlig neuartige Objektivierung des Menschen, die dessen Würde auf unerhörte Weise verletzt. Ich erinnere mich noch gut an den (verständlichen) Aufschrei im Jahre 2002, weil der Frankfurter Polizeipräsident Daschner dem geständigen Kindesentführer unmittelbare Zwangsmaßnahmen angedroht hatte, damit dieser den Ort der Gefangenschaft seines Opfers preisgibt. Das Urteil gegen diesen Polizisten wurde im Wesentlichen mit der „Inkaufnahme der Verletzung der Menschenwürde des Täters, eine Verletzung des fundamentalsten Menschenrechts“ begründet. Letztendlich wäre wohl das Anraten, aber zweifellos der Zwang zur Verabreichung eines nicht ausreichend geprüften Impfstoffs vor diesem Hintergrund nichts anderes. Der Mensch wird Mittel zum Zweck, er wird benutzt, um einen Virus auszurotten!

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