Vincent Kompany: Zwischen New York und Anderlecht

Manchester City will den extrem verletzungsanfälligen Innenverteidiger auf lange Sicht als Markenbotschafter halten und ihn am weiteren Aufbau des Klubs mitwirken lassen. Eine Rolle, mit der auch Marc Coucke beim RSC Anderlecht winkt – wohl erfolglos.

Marc Coucke und Rekordmeister RSC Anderlecht locken.

Auch wenn die „Veilchen“ der Herzensklub von Kompany sind, scheint Letzterer noch viel zu ambitioniert zu sein, um die ganz große Fußballwelt hinter sich zu lassen. Hinzu kommt wohl die Tatsache, dass Anderlecht für belgische Verhältnisse zwar viel Geld für seinen neuen Sportvorstand in die Hand nehmen will, aber im internationalen Vergleich nicht den Hauch einer Chance im Rennen um die besten Pferde hat.

Dass die Tage von Vincent Kompany als Spieler bereits gezählt sind, ist dabei noch nicht klar. Wie „Sport/Footmagazine“ in seiner Mittwochsausgabe berichtet, will der 87-fache Nationalspieler seine Fußballrente so weit wie möglich aufschieben.

Ehrgeiz und die finanziellen Vorteile eines Fußballprofis sind wohl zu groß für ein Leben im Ruhestand. Bei Manchester City war Kompany zuletzt alles andere als die erste Wahl von Trainer Pep Guardiola. Weniger als 300 Einsatzminuten in den ersten 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Laut „Sport/Footmagazine“ ist Kompany eher eine Art Back-up für verletzte Spieler als der Leistungsträger, der er noch zum Ende der Vorsaison war. Sollte es für Kompany im Sommer nicht mehr weitergehen, könnte sich für ihn innerhalb der „City Football Group“ eine neue Herausforderung auftun: New York City FC. Bei dem Verein aus der US-amerikanischen MLS-League könnte der 32-Jährige seine Karriere in aller Stille ausklingen lassen und danach eine Chance als Manager erhalten – und zudem in der Stadt leben, die er nach eigenen Aussagen liebt.

Wie geht es für Kompany bei den Roten Teufeln weiter?

Ein Fragezeichen steht auch hinter der Zukunft von Kompany bei den Roten Teufeln. Bei der 2:5-Klatsche in der Schweiz gehörte der Defensivspieler zu den schlechtesten Akteuren auf dem Rasen. Worte, die niemand sonst aussprechen wollte, nahm Fußballanalyst Marc Degryse nach dem Aus in der Nations League in den Mund: „Kompany hat in der Nationalmannschaft keine Zukunft mehr.“ (mn)

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