Lennox Barthel holte Vize-Landesmeistertitel

„Die Flamen sind sehr stark und turnen sehr sauber“, erklärt David Sarlette, der VDT-Programmverantwortliche des Tumblings. Der Nidrumer bringt auf den Punkt, worauf sich die Turnerinnen und Turner aus Ostbelgien einstellen mussten. Letztendlich kam es aber darauf an, möglichst, seine beste Leistung über zwei zu turnende Bahnen abzurufen.

„Das ist das beste ostbelgische Ergebnis seit knapp 15 Jahren“, weiß David Sarlette.

Den Anfang machte am Samstag die 2. Division. In der Kategorie der 13- und 14-Jährigen trat Dany Calles (TSG Amel) an. „Der Schwierigkeitsgrad der Übungen war derselbe wie bei den anderen Turnern“, sagt Trainerin Sarah Posch. Doch gegen die hochkarätige Ausführung der Flamen war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Er belegte den sechsten Platz. Auch seiner Teamkameradin Zoé Roosens, 13 Jahre, gelang es nicht, ganz nach vorne zu kommen. Doch trotz jeweils einem Fehlzähler von 0,6 Punkten pro Bahn erreichte sie noch den 17. Rang unter 20 Teilnehmerinnen.

„Neuer Tag, neues Glück“, so lautete das Motto des zweiten Wettkampftages und für die Erstdivisionäre: „Der Sonntag hat super begonnen“, betont David Sarlette. Bei den Jüngsten, den Elfjährigen, hatte sich Lennox Barthel (TV Raeren) für diese landesweite Endrunde qualifiziert: „Beim Aufwärmen hatte er mit der etwas härteren Bahn zu kämpfen. Er hat sich aber dran gewöhnt. Seine Wettkampfbahnen gelangen ihm extrem sauber“, freut sich Trainerin Cindy Comouth. Diese Analyse teilte auch die Jury und bewertete ihn mit starken 55 Punkten für die beiden Bahnen. „Das ist das beste ostbelgische Ergebnis seit knapp 15 Jahren“, weiß David Sarlette.

Max Nelles (TV Nidrum), der nur ein Jahr älter als Lennox Barthel ist, hat sich mitreißen lassen und den fünften Platz erreicht: „Drei der vier Turner vor ihm haben einen Doppelsalto am Ende der Bahn gezeigt. Das ist für Zwölfjährige erstaunlich stark“, so Sarlette. In Bezug auf Max Nelles war er nur voll des Lobes: „Im Vergleich zu den vorherigen Meisterschaften hat er sich in puncto Ausführung deutlich gesteigert.“

Für seine Teamkameradin Anne-Catherine Peters (13 bis 14 Jahre) lief der Tag nach dem Aufwärmen nicht so erfolgreich. Schon die erste Bahn konnte sie nicht ihren Fähigkeiten entsprechend ausführen. Die Trainer waren froh, dass sie sie zu Ende brachte: „Die zweite Bahn musste sie vorzeitig abbrechen“, so Sarlette, der sie unter optimalen Bedingungen unter den besten Zehn gesehen hatte. (red)

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