Junge Turner zeigten anspruchsvolle Sprünge

„Das Mini-Trampolin praktizieren viele nach dem Geräteturnen“, erklärt Programmleiter Robert Kreusch. Meistens dann, wenn sie die Anforderungen im Geräteturnen nicht mehr erfüllen können. Die Körperbeherrschung haben sie sich dort über zahlreiche Jahre hinweg angeeignet.

In der höchsten Kategorie erreichen die Turner eine Höhe von zwei bis drei Metern.

Im Unterschied zum großen Trampolin, bei dem eine Folge von Sprüngen hintereinander zu zeigen sind, kommt es beim Mini-Trampolin auf den perfekten Absprung an, um genügend Zeit für alle Elemente in der Luft zu haben und die Landung dort vorbereiten zu können. In der höchsten Kategorie erreichen die Turnerinnen und Turner eine Höhe von zwei bis drei Metern.

Das zieht auch das Publikum an. Robert Kreusch weiß auch warum: „Es sind schöne Sprünge zu sehen. Es gibt keine Langeweile. Der Wettbewerb läuft durchgehend, ohne Pause.“ In diesem Jahr ist dem erfahrenen Turnverantwortlichen dabei noch etwas Besonderes aufgefallen: „Normalerweise zeigten die höchsten Kategorien, die 17 bis 18-Jährigen und Älteren die schwierigsten Sprünge. In diesem Jahr waren viele aus den mittleren Kategorien, so 13 bis 15 Jahre alt, dabei, die sich getraut haben, anspruchsvolle Sprünge zu zeigen.“ Sie präsentierten unter anderem einen Doppelsalto und Schrauben. Für die Zukunft lasse das hoffen. Es sei ein richtiges Aufleben bei den Jugendlichen im Mini-Trampolin zu verzeichnen gewesen. So steht für den VDT fest, dass er auch 2018 diese Meisterschaft anbieten wird, auch wenn den Turnerinnen und Turnern keine Fortführung auf wallonischer und belgischer Ebene angeboten werden kann. Wenn es in anderen Sparten des Turnsports für die Sportler nicht mehr funktioniert, so sollen sie doch im deutschsprachigen Gebiet stets so viele Gelegenheiten wie nur möglich erhalten, um den Turnsport fortzuführen.

Die nächsten Turnwettbewerbe finden am kommenden Wochenende statt: Die Walloniemeisterschaften in der Rhythmischen Gymnastik der Divisionen 4 & 5 in Verviers und im Tumbling der höchsten Divisionen (1-4) in Worriken.

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