East Kart auf Platz zehn in Spa-Francorchamps


„Wir sind zufrieden, aber wenn wir das Glück der anderen gehabt hätten, wäre mehr drin gewesen“, bilanzierte Mitchell Kukenheim: „In der Nacht waren wir nur 30 Sekunden von Platz drei entfernt. Doch bei den nachfolgenden Gelbphasen sind wir zurückgefallen. Es war aber wieder ein Supererlebnis bei einem professionelleren Leistungsniveau als letztes Jahr. Wir haben keinen einzigen Fahrlehrer gemacht.“ Laut East Kart wurde allerdings das Ergebnis in hohem Maße durch die betreffenden Full yellow-Phasen mitbeeinflusst: „Da müssen die Karts die Runde in je maximal 1.30 Min fahren. Leider hatten die Teams vor uns damit viel Glück, denn just zu diesem Zeitpunkt hatten sie eine technische Kontrolle oder traten zum Kart-Wechsel an. Die Folge: Sie verloren nur 30 Sekunden statt ein bis zwei Runden. Aber darauf hat man keinen Einfluss. So sind halt die Spielregeln.“

Eupener Markus Palttala auf dem Hungaroring

Beim achten Lauf der Blancpain-Serie für GT3-Sportwagen belegten auf dem Hungaroring (Budapest) Markus Palttala und sein österreichischer Teamkollege Norbert Siedler im Lexus RC von Emil Frey Racing (CH) den 11. und den 14. Platz. Der finnische Wahl-Eupener ersetzte Stéphane Ortelli (MC), der nach seinem schweren Unfall bei den 24 Stunden in Spa-Francorchamps noch nicht ganz fit ist. Es gewannen Engelhart-Bortolotti (Lamborghini) und Meadows-Marciello (Mercedes). Nächster Lauf am 15./16. September am Nürburging.

Eifeler Teams bei der Rallye de la Semois

Zwei Teams des AMC St.Vith starteten bei der zur Walloniemeisterschaft zählenden Rallye de la Semois. Kevin Dederichs-Philip Pint (Suzuki Swift) hatten Pech: „Wir führten in der Klasse 3-8 einen engen Kampf um Platz eins bis drei. Doch in der vorletzten Wertungsprüfung hat sich die Kupplung verabschiedet. Schade.“ Ihre Clubkameraden Yannic Wilmes-Dominik Peters (Peugeot 106) wurden Fünfte in der Klasse 3-8. Derweil musste auch Guy Thiry (AMC St.Vith), Copilot von Nicolas Thierry (Porsche 944) nach der zweiten Schleife mit technischen Problemen (Ölleck) aufgeben.

Johan Kristoffersson ist nicht zu stoppen

Den achten Lauf der Rallycross-WM (WRX) gewann in Lohéac (F) der Schwede Johan Kristoffersson (VW) vor den Norwegern Andreas Bakkerud (Audi) und Peter Solberg (VW) sowie dem Schweden Mattias Ekström (Audi). Bei seinem Heimspiel musste sich Rallye-Rekordweltmeister Sébastien Loeb (Peugeot) mit Rang sechs begnügen. Johan Kristoffersson steuert schnurstracks auf seinen zweiten WM-Titel in Folge zu. In der RX-2-Klasse belegte der Belgier Guillaume De Ridder den dritten Platz: In der WM ist er Zweiter hinter Sieger Oliver Eriksson (S). (hs)