Elsenborner Schützen holten alle Pokale

Mit 178 teilnehmenden Schützen aus den 13 Bundesvereinen war das Schlussschießen sehr gut besucht. In allen Gruppen ging es sehr spannend und eng zu und mussten Zusatzkriterien aufgrund identischer Ringzahlen angewandt werden.

In der A-Gruppe konnten neun der 13 Vereine die Marke von 170 Ringen erreichen oder übertreffen. Die Schützenvereine Heppenbach und Elsenborn erzielten mit 174 von 180 Ringen die höchsten Ringzahlen. Da auch die Anzahl Zwölfen und Elfen identisch war, entschied der schlechteste Schuss des letzten Gruppenschützen über den Tagessieg. Bei diesem Kriterium setzten sich die Heppenbacher Schützen ganz knapp durch.

Die Schützenvereine Amel und Medell erzielten jeweils 173 Ringe und wetteiferten somit um Platz 3. Mit 10 zu 8 Zwölfen setzten sich schließlich die Medeller Schützen durch.

522 Ringe für die Elsenborner Schützen in der Jahreswertung

Die Jahresgesamtwertung entschied der Schützenverein Elsenborn mit 522 Ringen zu seinen Gunsten. Auf den weiteren Plätzen folgen die Schützenvereine Heppenbach (515), Medell (514) und Schönberg (513). Die Elsenborner Schützen nahmen somit den Wanderpokal zum insgesamt vierten Mal in Empfang.

Auch in der Tageswertung der B-Gruppe ging es bei der Vergabe der Tagespreise eng zu. Wieder lagen die Schützenvereine Heppenbach und Elsenborn mit diesmal 168 Ringen gleichauf. Da die Heppenbach Schützen jedoch drei Zwölfen mehr erzielten, machten sie auch in der B-Gruppe den Tagessieg klar. Nur einen Ring weniger erzielten die Schützenvereine aus Meyerode und Schönberg. Da die Schönberger Schützen zwei Zwölfen mehr erzielten, verwiesen sie ihren Trainingspartner aus Meyerode auf den undankbaren vierten Platz.

Die Jahresgesamtwertung der B-Gruppe ging mit 508 Ringen an den Schützenverein Elsenborn. Dahinter folgten der Schützenverein Heppenbach (504) und Schönberg (502). Bei seiner vierten Vergabe wandert somit dieser Wanderpokal zum dritten Mal nach Elsenborn.

Wie in den beiden anderen Gruppen waren auch in der C-Gruppe die Schützenvereine Heppenbach und Elsenborn ringgleich. Jedoch konnte sich diesmal der Schützenverein Elsenborn aufgrund einer mehr geschossenen Zwölf durchsetzen. Auf den dritten Platz kam der Schützenverein Meyerode.

Die Elsenborner Schützen konnten bei allen drei Bundesschießen des Jahres den Tagessieg in der C-Gruppe erringen. Mit 501 Ringen gewannen sie die Jahresgesamtwertung und egalisierten den von ihnen selbst und dem Schützenverein Schönberg gehaltenen Bundesrekord der C-Gruppe. Dieser Wanderpokal geht somit zum zweiten Mal in Folge nach Elsenborn.

Der Supercup geht jedes Jahr an den Schützenverein, der in der Gesamtwertung aller drei Gruppen die höchste Ringzahl erzielt hat. Da sie die Jahreswertungen aller drei Gruppen gewannen, geht auch dieser Pokal an den Elsenborner Schützenverein.

Zwölf Anwärter auf den Titel des besten Tagesschützen

Bei der Preisverteilung wurde auch noch der Wanderpokal des Kleinkaliberpokals übergeben. Das Finale wurde zwischen den Mannschaften Elsenborn A und Meyerode B ausgetragen. Die Elsenborner A-Mannschaft konnte dieses Finalschießen mit 4,5 zu 1,5 gewinnen. Der Wanderpokal ging damit zum dritten Mal an Elsenborn A und wird somit im Schützenkeller von Herzebösch heimisch.

Bei der Ermittlung des besten Tagesschützen gab es zwölf Anwärter, die die höchste Ringzahl von 36 erzielen konnten. Dabei konnte sich Axel Gangolf mit einer ausgezeichneten Teilerwertung von 38,00 durchsetzen. Bei der Preisverteilung bekam er für diese Leistung die grüne Eichel verliehen.

Bei der Vergabe des Ehrenkreuzes gab es zehn Schützen die die Höchstwertung von 36 Ringen erzielten. Mit einer Teilerwertung von 37,65 setzte sich Philippe Wengenroth mit 0,10 Vorsprung vor seinem ärgsten Verfolger Michael Wiesen durch. Den Titel des besten Jahresschützen sicherte sich Axel Gangolf (Schönberg). Auch in diesem Jahr fiel die noch nie erreichte Bestringzahl von 108 Ringen nicht. Es gab zwei Schützen die in diesem Jahr auf 106 Ringe kamen: Alfred Zimmermann (Amel) und Axel Gangolf (Schönberg). Beim Auskabeln setzte sich Axel Gangolf mit einer 34 gegen eine 33 seines Gegners durch und wurde somit bester Jahresschütze des Schützenbundes. (rg)

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